22. April 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Social Learning steigert Interaktion

Seit Anfang 2014 dieses Jahres nutzt die Helmholtz-Gemeinschaft für ihre Führungskräfte-Akademie eine neue Social-Learning-Lösung. Der Austausch zwischen Teilnehmern und Lehrenden wurde damit wesentlich intensiviert.

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist eine Großforschungsorganisation, die 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren umfasst. Mit fast 36 000 Mitarbeitern ist sie die mit Abstand größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Als Basis des neuen Social-Learning-Angebots dient nun IBM Kenexa. Die Lösung optimiert die Vernetzung zwischen Teilnehmern und Lehrenden und steigert damit die Qualität der Weiterbildungsmaßnahmen.

Virtueller Klassenraum statt Gießkannenprinzip

Bei der E-Learning-Lösung, die zu Beginn der Akademie verwendet wurde, seien ausschließlich die Inhalte zur Verfügung gestellt worden. Zudem habe nur wenig Interaktion zwischen Teilnehmern und Lehrkräften sowie zwischen den Teilnehmern untereinander stattgefunden. Der Wandel zu Social Learning biete jetzt zahlreiche Möglichkeiten für einen regen Austausch zwischen allen Beteiligten.

Dr. Gaiser

Dr. Birgit Gaiser, Referentin für E-Learning in der Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft

Die Nutzung der Social-Learning-Plattform erfolgt dabei sowohl von klassischen PCs aus als auch mobil per Tablet oder Smartphone über den Browser. Diese vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten seien wichtig, weil die Teilnehmerschaft sehr heterogen sei, sagt Dr. Birgit Gaiser, Referentin für E-Learning in der Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft.

„Es gibt in unserer Akademie für Führungskräfte beispielsweise Ingenieure, die zwar in ihrem Fach sehr technikaffin sind, aber privat kein Facebook-Profil besitzen. Darüber hinaus zählen wir auch Juristen, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler verschiedener Disziplinen zu unseren Teilnehmern.“

Wissen für die Zukunft

Ein weiteres positives Merkmal sei die einfache Adaptierbarkeit der Lösung, sagt Dr. Gaiser: So habe man einen Teil der Funktionen für die Nutzer deaktiviert, um den Einstieg zu erleichtern. „Durch diese Reduktion erreichten wir eine höhere Usability.“ Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass wir diese Lösung so gut auf unsere Anforderungen zuschneiden können.“

Für die Zukunft haben die Verantwortlichen der Akademie bereits weitere Optimierungen der Social-Learning-Lösung vorgesehen. So sollen verschiedene Formate die zahlreichen Videos, die von den Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft produziert werden, noch tiefer in die Lösung integriert werden. Auch die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sollen laut Dr. Gaiser auch in Bezug auf mobile Plattformen ausgebaut werden.

Mehr über die Vorteile des Social Learning erklärt Dr. Gaiser in diesem Video:

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