IT-Sicherheit: Ein Fall für Experten

Kostensenkungen und bessere Servicequalität sprechen für die Auslagerung von IT-Sicherheit. Dagegen spricht, dass IT-Sicherheit unternehmenskritisch ist, so dass die meisten Unternehmen interne Ressourcen bevorzugen. Dennoch planen mehr als zwei Drittel der europäischen Unternehmen, IT-Sicherheitsaufgaben zumindest teilweise auszulagern.

In einer europaweiten Studie zum Thema Cybersecurity fanden Steria Mummert und Pierre Audoin Consultants (PAC) heraus, dass das Outsourcing von IT-Sicherheitsaufgaben ein Thema ist, das in naher Zukunft Experten und Fachabteilungen in zahlreichen Unternehmen beschäftigen wird.

Mehr als ein Viertel der 270 befragten Entscheider in KMU und Großunternehmen aus verschiedenen Branchen gehen davon aus, dass sie IT-Sicherheitsdienstleistungen innerhalb der kommenden fünf Jahre auslagern.

Die wichtigsten Gründe hierfür seien Kosteneinsparungen, eine schlankere Organisation und eine verbesserte Servicequalität. Audits, Penetrationstests und IT-Risikomanagement gehören zu den Bereichen, die Unternehmen nach eigenen Angaben auslagern würden, weil sie nicht zu ihren Kernkompetenzen zählen.

Besonders interessant: Vor allem deutsche Firmen, die sonst eher kritisch mit IT-Sicherheitsfragen umgehen, seien für Outsourcing-Strategien sehr zugänglich. „Die Anbieter von IT-Sicherheitsdienstleistungen sind jetzt aufgefordert, ihre Angebote auszubauen“, kommentiert Dr. Gerald Spiegel, Leiter Information Security Solutions bei Steria Mummert Consulting, die Studienergebnisse. Denn hier habe die IT-Branche erheblichen Nachholbedarf.

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