23. Juni 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Google schaut ins Wohnzimmer

Googles Tochterfirma Nest kauft für über eine halbe Milliarde Dollar das StartUp-Unternehmen Dropcam. Der Internetkonzern dringt mit dem Kauf in den Markt für private Überwachungskameras vor.

Google als Suchmaschine, Google auf dem Handy und bald auch Google im Wohnzimmer? Der Internetriese weitet seine Geschäftsfelder mit rasanter Geschwindigkeit aus.

Dropcam

Überwachungskamera von Dropcam. Quelle: dropcam.com

Wie der Technikblog Re/code berichtet, soll die Google-Tochter Nest Labs das StartUp-Unternehmen Dropcam für 555 Millionen Dollar übernehmen. Dropcam baut kleine Überwachungskameras für den Hausgebrauch mit denen es möglich ist, Videobilder per Internet zu übertragen und in der hauseigenen Cloud abzulegen.

Bereits zuvor deutete sich an, dass Google in das in den Markt für intelligente Häuser einsteigen will, als der Internetkonzern Anfang des Jahres den Thermostat-Hersteller Nest für 3,2 Milliarden kaufte.

Remote-Zugriff auf das Überwachungsvideo

Google versicherte schon beim Nest-Kauf, die Nutzerinformationen nicht automatisch mit den Google-Daten zu verknüpfen. Dennoch dürfte die Möglichkeit, private Überwachungsvideos auf Google Drive zu speichern, für viele Nutzer eine interessante Alternative sein. User könnten so direkt von jedem Endgerät aus Zugriff auf die eigenen Überwachungsvideos haben.

Bis sich Datenschützer zu dem Deal melden, ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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