15. Juli 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Big-Data-Projekt als neue „Arche Noah“

Im Rahmen des Projekts „International Barcode of Life“ baut SAP eine Datenbank mit den DNA-Barcodes aller Arten des Planeten auf. Die Datenbank umfasst zurzeit über 400.000 Arten. Der Umfang sämtlicher Arten wird auf zehn bis 100 Millionen geschätzt.

Mit Hilfe der Plattform SAP HANA werden Daten gesammelt und ausgewertet, um Arten rund um den Globus zu identifizieren und zu analysieren. Die dazu nötige SAP-Anwendung LifeScanner ist über iTunes verfügbar und kann von jedem per iPhone genutzt werden. Mit ihr können eine Gewebeprobe oder ein ganzer Organismus erfasst, zur Analyse versendet und Informationen über die Art, die über DNA-Barcodes identifiziert wurde, abgerufen werden.

Die Anwendung nutzt die Lösungen von SAP SQL Anywhere, um auch an Orten ohne Netzwerkverbindung einsetzbar zu sein. Die Analyse der über Lifescanner erfassten Daten soll vom Hochschulprogramm SAP University Alliances (UA) Programm unterstützt werden.

Die veröffentlichten DNA-Barcodedaten sollen Forschern und Studierenden zur Analyse bereitgestellt werden und über SAP HANA, die Software SAP Lumira und andere Analysewerkzeuge von Drittanbietern abrufbar sein. Dem globalen Netzwerk von SAP University Alliances gehören über 1.500 Hochschulen in mehr als 80 Ländern an.

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