17. Juli 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren
Firmen sehen großen Handlungsbedarf

Workplace of the future: am besten heute


Globalisierung und Digitalisierung krempeln die Arbeitsabläufe in den Unternehmen um. Die Verantwortlichen müssen reagieren. Doch für neue Technologie am Arbeitsplatz fehlt oft der Plan.

Daimler tut es, Munich Re tut es und einer Untersuchung der Marktforscher von Pierre Audoin Consultants (PAC) zufolge haben 85 Prozent der deutschen Unternehmen das Thema auf der IT-Agenda: Arbeitsplätze modernisieren.

Mehr Mobilität, produktiveres und flexibleres Arbeiten bei sinkenden Kosten streben die Verantwortlichen damit an. Allerdings haben rund 60 Prozent nach Erkenntnissen der PAC-Studie „Future Workplace in Deutschland 2013“ noch keine Workplace-Strategie definiert.

Für sie wird es höchste Zeit zu reagieren, wie der ITK-Branchenverband Bitkom in einem aktuellen Positionspapier zur Zukunft der Arbeit rät: „Unternehmen müssen virtuelle Kooperationen unterstützen, indem sie entsprechende Technologien und Tools implementieren.“

Optimale Bedingungen werden geschaffen, wenn die Nutzung dieser Tools im Office ebenso möglich ist wie von jedem anderen Aufenthaltsort (Home Office, Shared Office, Mobil).

Grafik (PAC): Investitionsbedarf Endgeräte

Bei der Modernisierung der Endgerätelandschaft haben Firmen aller Größenordnungen großen Nachholbedarf. (Angaben in Prozent). Quelle: PAC, 2013

Neue Endgeräte müssen her

Von diesem Szenario sind die Firmen derzeit jedoch noch weit entfernt, wie die bereits erwähnte PAC-Studie belegt. Demnach herrscht ein erheblicher Nachholbedarf sowohl bei den Endgeräten als auch bei Infrastruktur und Applikationen, unter anderem für das Management der Workplace-Technologien.

Der größte Handlungsbedarf besteht derzeit bei der Neuausrichtung und Modernisierung der Endgerätelandschaft, sagen rund zwei Drittel der Befragten. Dazu gehören neben Desktop-PCs und Thin Clients immer öfter Tablets und Smartphones.

Das Ziel: Unabhängig vom Betriebssystem soll der Anwender den für seine jeweilige Tätigkeit geeigneten Formfaktor wählen können. Hinzu kommt bei der Mehrheit der ITK-Verantwortlichen die Notwendigkeit, ihre Workplace-Infrastruktur zu modernisieren.

Hier geht es zumeist noch um Standardisierung und Konsolidierung der Serverinfrastruktur. Die Umsetzung moderner Infrastrukturkonzepte für den Arbeitsplatz, etwa mit Hilfe von Cloud-Services, spielt dagegen für viele, vor allem kleinere Unternehmen noch keine Rolle.

Nicht so bei CANCOM. „Mobilität beeinflusst die Art, wie wir heute arbeiten und kommunizieren, maßgeblich. Sie ist damit ein wesentlicher Treiber für den Cloud Way of Computing in den Unternehmen. Wir bei CANCOM nutzen heute schon den Workplace of the future, wir kommunizieren und arbeiten miteinander effizient und einheitlich aus einer Private Cloud, egal ob mit Notebook, Tablet oder Smartphone, betriebssystemunabhängig sicher über Unternehmens-LAN oder Internet, zu jeder Zeit an jedem Ort“, sagt Rudolf Hotter, COO der CANCOM SE.

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Übersicht dieses Artikels:
  1. SEITE 1: Workplace of the future: am besten heute
  2. SEITE 2: Kleinere Firmen unterschätzen Cloud-Potenziale

Hier schreibt Uwe Küll für Sie

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