18. Juli 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

M-Payment: Mehr Umsatz – mit weniger Anbietern

Die Erlöse mit Mobile Payment steigen rasant an – und die Anzahl der Anbieter wird drastisch sinken. Vor allem das Geschäftskundensegment bringt starke Impulse.

Bequem per Smartphone im Geschäft bezahlen – das ist bereits heute, wenn auch noch in einem sehr überschaubaren Maße – möglich. Bereits 2020 könnte das aber ganz anders aussehen, wie die Analyse „Mobile Payment in Deutschland 2020 – Marktpotenzial und Erfolgsfaktoren“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC prognostiziert.

Beste Marktchancen im B2B-Bereich

Der Analyse zufolge soll das Marktvolumen für mobile Bezahldienstleistungen in den kommenden Jahren rasant zunehmen. Aber auch die Erlöse aus Mobile-Payment-Transaktionen steigen nach Einschätzung der Branchenexperten von derzeit 7,4 Millionen Euro im B2C-Segment auf insgesamt über eine Milliarde Euro im Jahr 2020.

Die Studie identifiziert im B2B-Bereich die besten Markteintrittschancen für neue Anbieter. Bis 2020 soll das Geschäftskundensegment voraussichtlich die Hälfte der Gebührenerlöse im Mobile Payment leisten.

Standardisierung verringert Zahl der Anbieter

Gleichzeitig wird es 2020 deutlich weniger Anbieter geben als heute. Von den aktuell rund 80 Unternehmen, die im Mobile-Payment-Markt aktiv sind, werden sich bis 2020 voraussichtlich nur drei bis fünf Anbieter im Markt etablieren können.

Gründe sind die wettbewerbsbedingt sinkenden Margen bei hohen Investitionskosten und das Interesse von Verbrauchern und Geschäftskunden an einer weitgehenden Standardisierung.

Anbindung an CRM- und Lagerhaltungssysteme

Im Geschäftskundensegment ist die Nutzung von Mobile-Payment-Lösungen vor allem für die Bestellung und Bezahlung von Ersatzteilen und Serviceleistungen beim Kunden vor Ort attraktiv. Noch gibt es jedoch kein nennenswertes Transaktionsvolumen in den analysierten Branchen.

Interessant wird es, wenn es mehr Payment-Apps mit Anbindung an die CRM-, Bestell-, Buchhaltungs- und Lagerhaltungssysteme der Unternehmen gibt. Dann dürften auch genauere Prognosen möglich sein.

Hier schreibt CANCOM.info Redaktion für Sie

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