1. August 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Private Cloud bietet optimalen Schutz

Laut dem Urteil einer US-Richterin muss Microsoft E-Mails und andere Daten eines Kunden, die in Irland gespeichert sind, an US-Behörden übergeben. Begründung: Es sei nicht entscheidend, wo die Daten gespeichert sind, sondern dass Microsoft die Daten kontrolliere.

„Das Urteil bestätigt uns, dass CANCOM mit seiner Strategie, auf Private-Cloud-Computing zu setzen, richtig liegt und der optimale Partner für Unternehmen ist“, sagt Carsten Pavlovits, Director Business Development & Sales/Cloud Services & Enterprise Workplace Solutions bei CANCOM.

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Datenschutz und Cloud – ein wichtiges Thema.

Die Umsetzung der Entscheidung der Richterin wurde allerdings sofort ausgesetzt – und Microsoft legte Berufung vor dem 2nd U.S. Circuit of Appeals ein. Dazu der Microsoft-Generaljustiziar Brad Smith laut ZDNet: „Wir vertreten weiter die Auffassung, dass die E-Mails von Kunden in den USA und dem Rest der Welt starken Datenschutz verdienen.“

E-Mails unterliegen seiner Ansicht nach genauso wie per Post versandte Briefe dem Briefgeheimnis. US-Behörden hätten bezüglich einer Herausgabe den vollen rechtlichen Schutz des vierten US-Verfassungszusatzes zu beachten. In Irland gespeicherte Daten fielen außerdem unter irisches sowie unter das Datenschutzrecht der Europäischen Union.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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