5. August 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Hacker lieben Bayern

Der Sicherheitsanbieter Kaspersky zeigt, in welchen Bundesländern die meisten Cyberangriffe stattfinden. In Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg surft man am gefährlichsten.

Die Anzahl der Cyberangriffe nach Region unterscheiden sich in der Bundesrepublik Deutschland beträchtlich, wie aus dem Malware- und Infektions-Risiko-Report von Kaspersky hervorgeht.

In Bayern ist das Cyberinfektionsrisiko mit durchschnittlich 25,73 Virenalarmen am höchsten. Dicht dahinter: Sachsen (25,38) und Baden-Württemberg (25,08). Im Vergleich dazu waren die Surfer in Brandenburg (15,01 Virenalarme) relativ sicher unterwegs.

Kaspersky Bedrohungen

Die Hacker sind hauptsächlich in Süddeutschland aktiv. Quelle: Kaspersky

Insgesamt verzeichnete der Sicherheitsanbieter deutschlandweit im zweiten Quartal über 65 Millionen Virenalarme, die durch die Kaspersky-Lösungen ausgelöst wurden.

Setzt man die Virenalarme mit der Anzahl der Teilnehmer am Kaspersky Security Network in den jeweiligen Bundesländern in Relation, erhält man ein aussagekräftiges Bild darüber, wie Malware-infektionsgefährdet Nutzer von IT-Sicherheitslösungen in den einzelnen Bundesländern sind.

Internationaler Vergleich

Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland auf dem 20. Rang und gilt in der globalen Analyse als „mittelriskant angriffsgefährdet“. Zu den gefährdeten Ländern zählen Russland, Kasachstan und Armenien.

Für den Report betrachtete Kaspersky im Zeitraum April bis Juni 2014 alle Virenalarme, die beim Surfen, bei der E-Mail-Kommunikation und durch einen lokalen Scan der Virenschutzprogramme ausgelöst wurden.

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