17. September 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Datenbankturbo macht SAP Warehouse Dampf

Das Unternehmen Balluff senkt Reportingzeiten um bis zu 98 Prozent und beschleunigt Batchprozesse um 25 Prozent. Grund für die flotte Datenverarbeitung ist die IBM In-Memory-Datenbank DB2 BLU, mit der das Unternehmen seinem SAP Business Warehouse Dampf macht.

Um die Ecke schauen, Farben erkennen oder Abstände messen – das sind nur ein paar Beispiele, was Sensoren aus dem Hause Balluff alles können. Eingesetzt werden sie in der Robotik, Automation oder Montage. Weltweit sind sie in der Fertigungsindustrie oder Maschinenbau für Prozesssicherheit und Produktionssteuerung verantwortlich. Das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Neuhausen bei Stuttgart ist weltweit in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.750 Mitarbeiter.

Robotic Refueling Mission

Die neue Datenbanktechnik optimiert auch Sensoren, die unter anderem in der Robotic zum Einsatz kommen. Quelle: NASA Goddard Space Flight Center Robotic Refueling Mission

„Unser Wachstum in den vergangenen Jahren hat uns aus IT-Sicht schneller als erwartet an die Kapazitätsgrenzen gebracht“, sagt Bernhard Herzog, Team Manager Information Technology SAP bei Balluff. „Um die enormen Datenvolumen innerhalb unseres SAP Datawarehouses zu beschleunigen, haben wir uns für die IBM Datenbank DB2 BLU entschieden.“

Die In-Memory-Datenbank DB2 BLU fungiert als Schaltzentrale zwischen der SAP-Softwarelandschaft und der IBM-Hardwarebasis. So konnte Balluff Reportingzeiten für einzelne Reports um bis zu 98 Prozent senken, insgesamt betrug die durchschnittlichen Zeiteinsparung 30 Prozent.

Migration im Rekordtempo

Zudem schafft die schnellere Batchverarbeitung von rund 25 Prozent Raum für weiteres Wachstum des Unternehmens. In enger Zusammenarbeit mit Balluff hat IBM rund 1.500 Datenbanktabellen auf die In-Memory-Technologie von BLU Acceleration migriert. Innerhalb eines Wochenendes gelang die komplette Transformation auf DB2 BLU. Die Übertragung von 1,5 Terabyte Daten dauerte 17 Stunden – und dies ohne Ausfallzeiten.

„Zusammen mit der DB2 BLU-Technologie und den IBM Power Systemen holt Balluff das Maximale aus seiner SAP BW Applikation heraus, eine ideale Kombination“, sagt Carsten Dieterle, SAP Solution Architect bei IBM Deutschland. „Gerade Unternehmen wie Balluff mit hohen Wachstumsraten und einer globalen Unternehmensstrategie können sich durch die beschleunigte Datenverarbeitung neue Freiräume schaffen, um bisher brachliegende Geschäftschancen effizienter und kostengünstig zu nutzen.“

Quelle Featured Image: Bob Mical Data Center

Hier schreibt Wolfgang Emmer für Sie

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