8. Oktober 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Hacker müllen regelmäßig deutsche Server zu

Cyberkriminelle brachten im vergangenen Jahr fast ein Drittel der deutschen Server zum „Overload“. Der Schaden in einem mittelständischen Betrieb geht schnell in den fünfstelligen Bereich.

Plötzlich streikt der Server: Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe be- und überlasten Unternehmensserver mit sinnlosen Anfragen. Die Folge: Die Server müssen ihre Dienste einschränken – im schlimmsten Falle fallen sie komplett aus.

Die Gründe solcher Angriffe, um Informationssysteme, Webseiten oder Datenbanken zu überschwemmen, sind vielfältig: Vandalismus, Erpressung, Terrorismus oder ergaunerte Wettbewerbsvorteile sind nur einige Beispiele.

DDoS-Attacken zählen inzwischen zur Routine von Cyberkriminellen, die mittels einer hohen Zahl von in der Regel gekaperten Computern (Botnetzen) systematisch Unternehmen angreifen.

„DDoS-Attacke sind oft nur ein Ablenkungsmanöver“

Suhl

Holger Suhl, GeneralSuhl Manager bei Kaspersky Lab DACH

„DDoS-Attacken arbeiten grenzüberschreitend und finden ihre Opfer sowohl in Konzernen als auch beim kleinen E-Commerce-Shop“, erklärt Holger Suhl, General Manager bei Kaspersky Lab DACH. „Oft genug ist eine DDoS-Attacke ein Ablenkungsmanöver im Rahmen eines übergreifenden, zielgerichteten Angriffs auf ein Unternehmen, bei dem die Angreifer auf kritische Daten aus sind. Mit Kaspersky DDoS Protection schützen wir die Unternehmen vor solchen Attacken und minimieren Ausfallzeiten.“

Die Zahl der Betroffenen ist alarmierend: Fast einem Drittel aller deutschen Unternehmen bereiteten vergangenes Jahr DDoS-Attacken Probleme, das ist das Ergebnis einer Studie, in der B2B International für Kaspersky Lab rund 3.900 IT-Entscheider aus 27 Ländern (darunter 194 deutsche) befragte. Am schlimmsten waren mit 41 Prozent die deutschen Internet-Service-Provider und Finanzdienstleister betroffen.

Laut Kaspersky beträgt der Schaden durch DDoS-Attacken bei deutschen Mittelständlern im Schnitt 41.000 Euro, bei großen Unternehmen rund 360.000 Euro jährlich.

Weitere Informationen, wie Sie sich schützen können, finden Sie hier.

Quelle Featured Image: Ivan David Gomez Arce Hacker Rene

Hier schreibt Wolfgang Emmer für Sie

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