20. November 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Die E-Mail wird fit für die Zukunft

Die klassische E-Mail in Unternehmen wächst über sich hinaus. IBM integriert bei „Verse“ in eine einzige Arbeitsumgebung sämtliche Kommunikationswege, auf denen Mitarbeiter Tag für Tag zusammenarbeiten – von E-Mail, Meetings und Kalender über File-Sharing, Instant-Messaging und Social-Media bis hin zu Videochats oder anderen Tools.

Bei IBM Verse handle es sich außerdem um das erste Messaging-System, das bei einer Suche die einzelnen Facetten aufzeigt: Die Nutzer können sehr spezifische Informationen aus allen möglichen Content-Formaten in ihrer Inbox einsehen und abrufen.

Die Lösung nutzt Analytics-Funktionen, um dem Nutzer auf einen Blick zu zeigen, was die wichtigsten zu erledigenden Dinge für den Tag sind. Zudem ist das System lernfähig: Es erkennt die Vorlieben und Prioritäten des individuellen Anwenders nach einiger Zeit selbständig.

verse_1Geliefert werden ferner aktuelle Kontextinformationen zu laufenden Projekten oder Teammitgliedern, die damit befasst sind. Das unterscheide sie als echte Business-Lösung insbesondere von anderen E-Mail-Diensten, die die Daten in der Nutzer-Inbox für Werbezwecke ausnutzen oder in anderer Weise zu Geld machen – eine für das Geschäftsleben nicht akzeptable Begleiterscheinung.

In Zukunft sollen insbesondere die Analytics- und Cognitive-Computing-Verfahren weiter ausgebaut werden. So ist geplant, dass ein Nutzer dann Watson über IBM Verse zu Themen befragen kann und prompte Antworten erhält, gestaffelt nach dem Grad ihrer Zuverlässigkeit und viel schneller, als ein Kollege antworten könnte.

Weit mehr als E-Mail

Ein erster Nutzer der Beta-Version in den USA ist Cemex, ein weltweit agierendes Unternehmen in der Baustoffindustrie: „Das Gesamt-Design und die visuelle Schnittstelle hatten sofort meine Aufmerksamkeit: Die Einfachheit und Zweckdienlichkeit, wie die Informationen präsentiert werden, macht die Nutzung sehr intuitiv“, so Gilberto Garcia, Chief Technology Officer, Cemex.

„Als ich dann einige Zeit mit der Beta-Version verbracht hatte, habe ich erst gemerkt, was unter der Oberfläche alles passiert: E-Mail, Social- und andere Collaboration-Funktionen gehen nahtlos ineinander über, man ist nicht mehr gezwungen zwischen Inbox, Kalender und anderen Apps hin und her zu springen, um Inhalte zu teilen oder sich mit anderen zu verbinden. E-Mail mag man das gar nicht mehr nennen…“

IBM Verse wird über IBM Softlayer bereitgestellt. Die Beta-Version wird noch im November 2014 ausgewählten Partnern und Kunden zur Verfügung gestellt. Die Freemium-Version wird ab Ende des ersten Quartals 2015 über IBM Cloud Marketplace allgemein verfügbar sein. Auch für die führenden mobilen Systeme, also iOS- und Android, wird es neue App-Versionen geben.

IBM erklärt Verse auch in diesem Video.

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Hier schreibt Heide Witte für Sie

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