18. November 2014 | pArtikel drucken | kKommentieren

Jeder Dritte will mit dem Smartphone bezahlen

Das Smartphone als Ausweis und EC-Karte zugleich: laut Bitkom ist das bald Realität.

Jeder, der schon einmal seine Geldbörse verloren hat, kann ein Liedchen davon singen, wie aufwendig es ist, alle Papiere und Bankkarten neu zu beantragen – von Geld und persönlichen Dingen einmal ganz abgesehen.

Die mobile Geldbörse könnte zumindest in Teilen einen Verlust erträglicher machen, denn sensible Daten könnten verschlüsselt werden und digitale Papiere müssten nicht am Schalter ausgestellt werden. Außerdem spart sie Platz in der Hosentasche.

Bezahlen via NFC

Die digitale Geldbörse im Einsatz. Quelle: Vodafone

19 Millionen (47 Prozent) der befragten Deutschen sehen das ähnlich, wie eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt. Sie würden lieber ihr Smartphone zur Identifizierung nutzen und den Ausweis gerne zuhause lassen. 34 Prozent können sich sogar vorstellen, auf ihr Portemonnaie komplett zu verzichten und würden es vorziehen, via Smartphone zu bezahlen. Moderne Techniken, wie NFC, erlauben das bereits an einigen Standorten.

Noch fehlt das Vertrauen

Die mobile Brieftasche ist die Zukunft, allerdings fehlt bei den Usern noch das Vertrauen, so Steffen von Blumröder von Bitkom : „Die Mobile Wallet ersetzt zukünftig die Kreditkarte, dient als Personalausweis oder Führerschein und kann als digitaler Türöffner fürs Hotel oder beim Carsharing genutzt werden. Damit sich die digitale Brieftasche durchsetzt, muss ein höchstmögliches Niveau bei Sicherheit und Zugriffschutz der einzelnen Anwendungen gewährleistet sein.“

Detailliertere Informationen finden Sie hier (PDF 2,4 MByte).

Quelle Featured Image: BITKOM

Hier schreibt Wolfgang Emmer für Sie

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