27. Januar 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

Bausparkasse Mainz: Außendienst-Apps immer im Griff

Der mittelständische Finanzdienstleister Bausparkasse Mainz AG sichert die firmeneigenen iPads und iPhones, auf dem sich ein Vertriebsportal und selbst entwickelte Apps für die Finanzberater im Außendienst befinden, nun mit der Enterprise Mobility Management-Lösung von MobileIron ab.

Die Bausparkasse mit ihren 800 freien Handelsvertretern im Außendienst benötigte eine neue Lösung, nachdem man mit dem bisherigen System an deutliche Leistungsgrenzen gestoßen war. Die neue Enterprise-Mobility-Management-Lösung sollte nach Angaben von Dirk Runkel, Abteilungsleiter Systemplanung und Betrieb bei der BKM, unter anderem folgende Leistungsmerkmale enthalten:

      ✘ die Einrichtung und Pflege von App-Whitelisting,

✘ die Möglichkeit, für einen Benutzer auch mehrere Endgeräte mit unterschiedlichen Policies einzurichten und zu pflegen,

✘ die automatische Verteilung von Client-Zertifikaten für den gesicherten Zugang zum Vertriebsportal,

✘ Sicherstellung des Datenschutzes über Richtlinien und das Dokumentenmanagement-Modul Docs@Work.

Mobiler Zugriff auf Daten, Dokumente und Beratungsoptionen

Derzeit setzt das Unternehmen nur iOS-Geräte ein. Die Finanzberater sind für den Außendiensteinsatz mit firmeneigenen iPads ausgestattet, auf denen ein Vertriebsportal für den Zugriff auf wichtige Geschäftsdokumente, Kundeninformationen und Produktberatungsfunktionen installiert ist.

Ergänzt wird die Portallösung durch verschiedene, selbst entwickelte Business-Apps, wie eine Besuchsvorbereitungs-App und eine Online-Analyse-App. In der Planung und Entwicklung sind darüber hinaus eine Produktberatungs-App mit Online-Rechner für Überschlagsrechnungen bei Erstkundenbesuchen und eine App zur übersichtlichen Kontaktverwaltung.

Privates Handy ist erlaubt

Die Finanzberater können unterwegs neben den firmeneigenen iPads auch ihr privates iPhone einsetzen. „Ein solches privates iPhone mit eingeschränktem Zugriff auf Unternehmensdaten muss aber zwingend von der MobileIron-Plattform verwaltet werden“, sagt Runkel.

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Quelle: IDC Enterprise Mobility in Deutschland 2015.

Im Moment werden mehrere hundert iPads und iPhones von der Enterprise Mobility Management-Plattform von MobileIron verwaltet. Die Vorteile der Mobile-IT-Lösung beschreibt Runkel so:  „Wir haben jetzt keinen Aufwand mehr für die explizite Datenaufbereitung und Datenbereitstellung für den Außendienst. Gleichzeitig entstehen Wettbewerbsvorteile durch die schnellere und gezieltere Informationsbereitstellung und zusätzliche Beratungsoptionen.“

Außerdem sei die MobileIron-Plattform so ausgelegt, dass man auch Anforderungen, die über das Standard-Repertoire hinausgehen, sauber und schnell umsetzen kann.

Infrastruktur muss CyoD und ByoD unterstützen

CyoD und ByoD sind ein Beispiel dafür, dass ohne leistungsfähiges EMM keine vernünftige Mobility-Strategie möglich ist. Nicht zuletzt ergibt sich die Notwendigkeit des Einsatzes eines EMM aber aus der Tatsache, dass die Mehrzahl der Unternehmen mehrere mobile Betriebssysteme verwendet.

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Quelle: IDC Enterprise Mobility in Deutschland 2015.

Die IDC-Studie „Enterprise Mobility in Deutschland 2015“ liefert hier Zahlen: „Im Durchschnitt sind in den befragten Firmen mehr als zwei mobile Betriebssysteme im Einsatz. Die Unternehmen haben es im zurückliegenden Jahr nicht geschafft, ihre Betriebssystem-Landschaft zu vereinheitlichen“, so Mark Schulte, Consultant und Projektleiter bei IDC.

Die meisten Unternehmen wollen diese Vereinheitlichung auch gar nicht. Beispielhaft ist da die Aussage von Thomas Hönig-Heinemann, Abteilungsleiter IuK Netzwerk beim MobileIron-Kunden Stadtwerke Unna GmbH: „Die Innovationszyklen in der Mobile IT sind so kurz, dass man auf diesem Feld niemals nie sagen kann und für technologische Neuerungen von der Infrastruktur her bereit sein muss.“

Quelle Header-Bild: Bausparkasse Mainz

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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