28. Januar 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
Beispiele für digitale Transformation von Microsoft

CeBIT: Das „digitale Wirtschaftswunder“ zum Anfassen

Mobile und Cloud sind für Microsoft die Zukunftstechnologien, die ein „digitales Wirtschaftswunder“ möglich machen. Mobile umfasst dabei nicht nur den Smartphone- und Tablet-Markt, sondern auch die vielen „Embedded Devices“ und Sensoren, die die Grundlage für das Internet der Dinge bilden. Auf der CeBIT 2015 zeigt Microsoft gemeinsam mit Kunden und Partnern produktive Lösungen, die das digitale Wirtschaftswunder möglich machen sollen.

„Wenn wir jetzt die digitale Transformation entschlossen vorantreiben und die vierte industrielle Revolution als Jahrhundertchance begreifen, dann können wir ein digitales Wirtschaftswunder schaffen, das unsere Wirtschafts- und Sozialordnung nachhaltig sichert”, erklärt Dr. Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

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Die SmartWater-Tools. Quelle: Dornbracht

Zu den Microsoft-Präsentationen, die das digitale Wirtschaftswunder veranschaulichen sollen, zählen beispielsweise
Smart Water for Smart Buildings: Dieses Beispiel aus dem Internet der Dinge zeigt, wie der Armaturenhersteller Alois F. Dornbracht mit der Enterprise-Lösung „Smart Water“ Wasserinstallationen in Bad und Küche vernetzt und mit intelligenten Steuerungssystemen ausstattet, um den Wasserverbrauch zu optimieren und Energie zu sparen. Der Showcase versetzt die Messebesucher in ein Hotelszenario, in dem sie als Gäste über ihren persönlichen Verbrauch informiert werden und einen günstigeren Zimmerpreis erhalten, wenn sie Wasser gespart haben. Facility Manager erleben, wie sie mit Hilfe grafischer Auswertungen in einem „Wasser-Cockpit“ den Verbrauch in Gebäuden analysieren und beispielsweise die Wassererwärmung direkt an den tatsächlichen Bedarf anpassen können.

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Die Fitness Smart Socke Quelle: Sensoria

Smart Clothes – in Echtzeit den optimalen (Lauf-)Schuh ermitteln: Die Kombination aus eingearbeiteten Textilsensoren und elektronischen Steuerkomponenten (Wearables) verwandelt Kleidungsstücke in smarte Begleiter, die in Echtzeit Körperdaten erfassen und an ihre Träger übermitteln. Dieser Showcase zeigt, wie der Fitness-Tracker „Smart Sock“ der Firma Sensoria mittels Sensoren die Belastung der Fußsohlen misst, damit Läufer ihren Laufstil analysieren und verbessern können. In dem Szenario helfen die intelligenten Socken auch dabei, den individuell besten Schuh zu ermitteln. Die Daten der Laufanalyse werden zum Abgleich mit dem Schuhsortiment des Retailers Jack Wolfskin nahtlos in ein verknüpftes Multi-Channel-ERP-System übertragen und in wertvolle Informationen für den Käufer umgewandelt. Kunden erhalten Vorschläge und Informationen zu Verfügbarkeit, möglichen Farbvarianten oder aktuellen Kampagnen und können sich per Touch für den optimalen Schuh entscheiden.

Live-Szenarien für die digitale Transformation

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Ein Fließband wird bei der Microsoft-Präsentation mit einem Intel-Galileo-Board gesteuert. Bild: Intel

Anhand eines Live-Szenarios soll das Internet der Dinge für technische und kaufmännische Entscheider sowie für Behörden erlebbar werden.

➤Der fiktive Autozulieferer Contoso Manufacturing stellt Lenkräder her. Das Unternehmen muss sich in seiner Produktion dabei mit der zunehmenden Individualisierung auseinandersetzen. Die Manager sollen Antworten auf die Fragen erhalten: Wie werden alle nötigen Maschinen, Geräte und Bauteile sicher gemanagt? Wie unterstützt Business Intelligence im Rahmen der Qualitätssicherung? Wie kann Machine Learning helfen, mögliche Produktfehler frühzeitig zu erkennen und ggf. Rückrufaktionen automatisiert starten?

➤ Das „Smart City“-Szenario zeigt die Vorteile der digitalen Transformation für Städte: Bürgerbeteiligung, eine Fuhrpark-Verwaltung der e-Cars und eine Lösung für mehr Haushalts-Transparenz bilden hier die Schwerpunkte.

Den modernen Arbeitsplatz will Microsoft durch einen typischen Tag im Leben eines Managers erlebbar machen. Dabei steht die Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern im Vordergrund – egal ob im Büro oder unterwegs.

Visualisiert werden die Szenarien über ein 10 Meter langes Fließband, das mit einem Intel-Galileo-Entwicklerboard „echt produktiv“ gesteuert sowie auf einer gleich langen Videowand gezeigt wird.

Quelle Header-Bild: Microsoft

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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