4. März 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
IoT-Plattform für Service Provider

Mehr Kontrolle im Internet der Dinge

In Zukunft können Kommunikationsdienstleister und Energieversorger Hausgeräte oder das Licht ausschalten, wenn sie feststellen, dass niemand zuhause ist.

Mit dem Internet der Dinge (IoT) und einer neuen Plattform dafür ermöglicht beispielsweise HP den Anbietern von Kommunikationsdienstleistungen die durchgängige Fernverwaltung mobiler Endgeräte, inklusive Geräteerkennung, -konfiguration und Kontrolle des Datenverkehrs aller vernetzen Dinge. Das soll Infrastrukturkosten senken und den IoT-Datenverkehr von Sprachübermittlung und herkömmlichem Datenverkehr isolieren.

Service-Anbieter können außerdem mehrere heterogene Gruppen von IoT-Sensoren gleichzeitig verwalten, zudem Branchen-Anwendungen mit Maschine-zu-Maschine-Geräten betreiben und die gesammelten Daten auf einer einzigen sicheren Cloud-Plattform verarbeiten und analysieren.

HPs IoT-Plattform gewährleistet Daten-Kontrollpunkte, über die Kunden Millionen von IoT-Geräten per Fernzugriff über eine einzige Cloud-Plattform verwalten können. Die Plattform operiert unabhängig von Geräteanbietern und Verbindungsarten. Aufgrund des eingebauten Netzwerk-Proxys und der Erfüllung der oneM2M/OMA-DM-Standards verfügt die Plattform über eine hohe Skalierbarkeit und Flexibilität. Durch die Integration von Sicherheitsvorkehrungen ist ein durchgängiger Schutz des gesamten Datenzyklus gewährleistet.

Mit dem Energy Management Pack senken alle Branchen Energiekosten:

Um Telekommunikationsfirmen bei der Nutzung der HP-IoT-Plattform zu unterstützen, stellt HP spezielle Anwendungen zur Verfügung. Mit dem HP Energy Management Pack können sie – zusammen mit Energieversorgern – Hausautomatisierung und Energiesteuerung für verschiedene Branchen, Gemeinden und Endkunden realisieren.

Energiesparen-Netzwerk-Management-Center

Energiesparen: Über die IoT-Plattform können Service-Provider künftig beispielsweise die Klimaanlage ausschalten, falls der Besitzer es vergessen hat. Bildquelle: Vodafone

Unterschiedliche „smarte“ Umgebungen mit mehreren Zugängen und Protokollen, Energiesensoren und Anwendungen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes – können so gebündelt werden und in allen Bereichen Energie sparen. Beispiele hierfür sind:

➤ Zähler: Intelligente Stromzähler überwachen den Stromverbrauch und liefern Informationen darüber, wie sich dieser im Vergleich zur veranschlagten Pauschale verhält. Kunden erhalten Tarifupdates über das Stromnetz sowie Verbrauchsmessungen in Echtzeit.

➤ Stromverwaltung: Die Lösung umfasst die Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs von Smart-Home-Anwendungen auf der Grundlage des Nutzerverhaltens, der Temperatur, der Lichtverhältnisse und der Tarife.

➤ Öffentliche Beleuchtung: Öffentliche Beleuchtung kann über Fernzugriff gesteuert werden, basierend auf vorhandenen Profilen, Notfällen und Wetterverhältnissen.

➤ Smart City Services: Die Lösung ist geeignet für die elektronische Verwaltung von Parksystemen. Per Smart-Connectivity werden Informationen an Sensoren weitergeleitet. Diese Sensoren übernehmen die zentrale Kontrolle der verfügbaren Parkplätze sowie die elektronische Überwachung von Zählern.

Quelle Header-Bild: Pixabay

 

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