Sicherheit: 3 Tipps für Hotspot-Junkies

Der nächste Hotspot ist in Reichweite – doch ist er auch sicher? CANCOM.info verrät drei Tipps, die Nutzer beim Surfen in öffentlichen Netzen beachten sollten.

Der nächste WLAN-Hotspot in der fremden Stadt ist für viele mittlerweile genauso wichtig wie der nächste Wasserhahn. Und ist er passwortgeschützt, zieht es die Mundwinkel schneller nach unten, als einem lieb ist.

Strand Hotspot. Quelle: KASPERSKY LifeStyle 2009

Ob am Strand oder in der Stadt – Hotspots sind gefragt. Quelle: Kaspersky

Doch das Zücken des Smartphones und die Suche nach dem freien Internet sollte bei Weitem nicht so selbstverständlich wie Wassertrinken sein. Um sensible Unternehmensdaten zu kapern, muss man keine großen Hackerkünste besitzen. Cyberkrimminelle sind kreativ: So kostet es nicht viel Mühe, neben einem Restaurant einen namensähnlichen aber viel leistungsstärkeren Hotspot aufzusetzen, auf den die Anwender dann gelockt werden.

Unsere Tipps für den Umgang mit dem nächsten Hotspot

Gerade wenn man sich in fremde Netzwerke einwählt, sollte man diskret sein. CANCOM.info gibt drei praktische Tipps für den sicheren Umgang in öffentlichen Netzen.

► Der Sicherheitsexperte Kaspersky rät Usern, Bankgeschäfte oder andere sensible Dinge vorzugsweise nicht in öffentlichen Netzen abzuwickeln. Hotspots mit unbekannten Sicherheitsmerkmalen sollten Anwender allenfalls für harmloses Surfen ansteuern. Sollten Sie dennoch gezwungen sein, sensible Geschäfte zu tätigen, drucken Sie die Belege aus und beenden Sie die Sitzung durch einen Logout.

► Die Mühe lohnt sich: Um nicht auf falsche Seiten gelockt zu werden, sollte man auf die Verwendung von Kurznamen bei der Eingabe der Internetseite verzichten und auch bei mobilen Geräten die vollständige Adresse eintippen.

► Im öffentlichen Netz ist es umso wichtiger, dass internetfähige Geräte mit aktueller Sicherheitssoftware ausgestattet sind. Noch besser ist es – sofern es der WLAN-Hotspot erlaubt –, wenn Mobilsurfer auf den Hotspot über einen sicheren Kommunikationstunnel im Internet, dem sogenannten Virtual Private Network (VPN), zugreifen.

Quelle Featured Image: Kaspersky

Hier schreibt Wolfgang Emmer für Sie

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