26. Juni 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
Arbeitsplatz der Zukunft

Microsoft macht den flexiblen Arbeitsplatz zur Wirklichkeit

Besondere Stimmung bei Microsoft: Der Hersteller macht beim Münchner Richtfest Mut, dass Büroarbeit doch flexibel sein kann. Vielfältige Arbeitsumgebungen für unterschiedliche Tätigkeiten stehen im Mittelpunkt, moderne Technologien dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Baustellenlärm, unverputzte Wände, ein bayerisches Zupforchester und dazwischen Ilse Aigner – Microsoft bot beim Richtfest seiner neuen Unternehmenszentrale in der Münchner „Parkstadt Schwabing“ den rund 200 erschienenen Gästen aus Politik und Wirtschaft ein Ambiente der ganz besonderen Art.

So außergewöhnlich wie dieses Ambiente beim Richtfest war, werden künftig auch die rund 1900 Microsoft-Angestellten arbeiten. Dank flexibler Arbeitsmodelle und moderner Technologien sollen Arbeiter noch besser selbst entscheiden können, wann und wo sie arbeiten.

Der klassische Büroarbeitsplatz ist Vergangenheit

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bedankte sich für das Engagement von Microsoft: „Die Digitalisierung ist der Innovationsmotor des 21. Jahrhunderts. Sie eröffnet große Chancen für nachhaltiges Wachstum und schafft neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Microsoft ist einer der wichtigsten Player der digitalen Wirtschaft. Das Engagement ist daher ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Bayern.“ Quelle: Evernine

Das entspricht ganz den Ansprüchen moderner Wissensarbeiter. Laut einer Bitkom-Studie zur Digitalisierung der Arbeitswelt sind fast ein Viertel der Unternehmen der Ansicht, dass klassische Büroarbeitsplätze mit Anwesenheitspflicht an Bedeutung verlieren werden. Ein Großteil der Arbeitszeit findet bei modernen Unternehmen zunehmend außerhalb der traditionellen Büroräume statt – beispielsweise im Home Office, auf Geschäftsreisen oder bei Kunden vor Ort.

Mit der künftigen Unternehmenszentrale zählt Microsoft zu einem der ersten Unternehmen hierzulande, dass das veränderte Nutzungsverhalten nun auch in den räumlichen Strukturen abbildet.

Freie Arbeitsplatzwahl für unterschiedliche Arbeitsanforderungen

Künftig, so die Philosophie, passt sich nicht mehr der Mitarbeiter an die Arbeitsumgebung an, sondern umgekehrt. So soll die Raumaufteilung der insgesamt 26.000 Quadratmeter genau vier Arbeitszonen abbilden, die unterschiedliche Tätigkeitsschwerpunkte unterstützen.

Im Detail:  

offene Bereiche für kollaborative Projekt- und Teamarbeit

Meetingwelten für den formellen und informellen Austausch

Rückzugsbereiche für Tätigkeiten, die Konzentration erfordern

klassische Arbeitsplätze für administrative Aufgaben

„Wir schaffen den Arbeitsplatz der Zukunft, einen Ort des Austausches und der Vernetzung mit Kollegen, Kunden und Partnern“, erklärt Alexander Stüger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. „Wir zeigen, wie unsere eigenen Technologien die Arbeitswelt verbessern und die Produktivität und Innovationskraft jedes Einzelnen steigern.“ Die einzelnen Arbeitszonen werden mit unterschiedlicher technologischer Einrichtung ausgestattet. Für den Austausch und die Zusammenarbeit über Standorte und Arbeitsplätze hinweg werden in dem Neubau Unified Communications und Collaboration Tools sowie modernste Konferenztechnik zum Einsatz kommen.

Anspruch von Microsoft: Freie Platzwahl

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Das Konzept klingt zukunftsträchtig. Quelle: Evernine

Der Anspruch von Microsoft: Jeder der rund 1.900 Mitarbeiter am Standort soll seinen Arbeitsplatz wählen können, den er gerade benötigt. Somit ist eine strikte Platzzuordnung hinfällig. Der Konzern verspricht sich dadurch, dass die unterschiedlichen Arbeitssituationen besser unterstützt, der abteilungs- und funktionsübergreifende Austausch gefördert und die Flächen effizienter genutzt werden.

Keine Frage: Das Konzept klingt vielversprechend. Interessant wird es sein, zu sehen, wie der Hersteller die flexible Arbeit in seinem Büro organisatorisch in den Griff bekommt. Schließlich hat Arbeit auch immer etwas Spontanes und manches dauert länger als geplant. Wollen wir nur hoffen, dass es genügend Backup-Schreibtische gibt, aber wenn nicht, gibt es ja immer noch das Homeoffice.

CANCOM.info Redaktionsempfehlung für Firmen, die ihren Arbeitsplatz auch in die Zukunft bringen wollen

Unternehmen, die Ähnliches wie Microsoft im Sinn haben, brauchen nicht nur eine entsprechende Einrichtung der Arbeitsräume selbst. Unverzichtbar dahinter ist eine entsprechende Cloud-Technologie, die das flexible Arbeiten überhaupt erst denkbar macht.

Dies leistet die AHP Private Cloud des Dienstleisters CANCOM und bietet einen vollständigen Arbeitsplatz mit allen benötigten Anwendungen und Daten im Rechenzentrum der Wahl. Die Private Cloud bildet die gesamte Applikationslandschaft eines Unternehmens und die unterschiedlichsten Arten von Workspace auf jedem beliebigen Endgerät ab – die Voraussetzung für flexible Arbeitsmodelle. Durch hohe Standardisierung, Skalierbarkeit und zentrales Management wird die Arbeit von Anwendern und Administratoren zudem einfacher und transparenter. Das reduziert, nebenbei bemerkt, die Kosten für IT.

Das leistet die AHP Private Cloud darüber hinaus:

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Der Überblick über die AHP Private Cloud. Quelle: CANCOM.

Mit dem Lizenz Metering behalten IT-Entscheider den Überblick über die sich im Umlauf befindenden Lizenzen und können diese effektiv den Anwendern zuteilen. Benötigen einige Mitarbeiter beispielsweise für ein dreimonatiges Projekt eine Photoshop-Lizenz, kann der Administrator diese problemlos zuweisen. Sobald sie wieder frei ist, kann er die Lizenz mit wenigen Klicks einer anderen Abteilung zuordnen.

Die zentrale Rechteverwaltung und der integrierte App Store in der AHP Private Cloud machen es möglich, dass IT-Entscheider mit nur einem Klick benötigte Anwendung für den jeweiligen User freigeben – auch auf mobilen Geräten.

Mussten Administratoren früher mehrere Tage vorab noch über Unternehmensneulinge informiert werden, macht es die hohe Standardisierung der AHP möglich, neue Benutzer und Mailverteiler in Minutenschnelle anzulegen. Eine Anbindung ganzer Standorte ist sogar innerhalb eines Wochenendes möglich. Fehlerquellen werden gleichzeitig minimiert.

Mit der kompletten Virtualisierung von Windows sind die Geräte immer auf dem neusten Stand und verlangsamen auch nicht mit der Zeit.

Absolute Wahlfreiheit: Unternehmen können selbst entscheiden, ob sie die AHP Private Cloud im eigenen Rechenzentrum, in dem des Providers oder bei CANCOM betreiben möchten. Auch wer die Administration übernimmt, überlässt CANCOM seinen Kunden.

Noch nicht genug Information?

Hier sehen Sie im Video, wie ein Tag mit der AHP Private Cloud aussehen kann.

 

Quelle des Titelbildes: Faktor 3 / Microsoft

Hier schreibt Wolfgang Emmer für Sie

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