21. Juli 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
forsa Umfrage

E-Government: IT-Sicherheit ist Thema Nummer eins

Der Innovationsdruck ist auch im öffentlichen Sektor stark zu spüren. Die Frage nach der Sicherheit der digitalen Neuerungen steht dabei im Fokus bei Investitionen in die neuen Wege des E-Government.

Wie CANCOM.info bereits berichtete, hat der öffentliche Sektor die Vorteile und Möglichkeiten der sogenannten Digitalen Transformation erkannt. Das heißt soviel wie: Elektronische Archivierung, Dokumentenmanagement, Automatisierung oder Web-Portale für Bürgerinnen und Bürger – also der Einsatz effizienter IT –  gestaltet die Arbeit im öffentlichen Sektor produktiver und die Synergiepotenziale der vielfältigen Verwaltungsebenen werden deutlich besser genutzt. Am meisten beschäftigt das Thema IT-Sicherheit dabei den öffentlichen Sektor, wie der Branchenkompass 2015 Public Services zeigt, der auf einer forsa Umfrage beruht.


Was ist E-Government?

Mit der elektronischen Regierung sind vereinfachte Kommunikationswege bei der Datenübermittlung und verbesserte Arbeitsabläufe durch die Vernetzung von Staat, Bürgern und Wirtschaft, zum Beispiel über Webportale, gemeint.

Intern bedeutet E-Government: Die Verwaltung strafft und optimiert die IT-Infrastrukturen und -Prozesse durch hochmoderne IT-Trends wie Servervirtualisierung, Zentralisierung der Rechenzentren, Kapazitätsmanagement und Standardisierung.


IT-Security Thema Nummer eins

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Befragte Verwaltungen nach Trägern. Quellen: Sopra Steria Consulting; FRANKFURT BUSINESS MEDIA.

Die öffentliche Verwaltung will die Modernisierung. Vernünftigerweise betrachtet der öffentliche Sektor die Themen IT-Sicherheit und E-Government nicht getrennt voneinander. Vielmehr sind die befragten Entscheider auf Bundes-, Länder- und Kommunalebene mit dem Invest in IT-Security stark beschäftigt:

89 Prozent sehen IT-Sicherheit als zentrale Zukunftsaufgabe.

85 Prozent nennen dicht dahinter E-Gorvernment als Priorität.

Um den Herausforderungen zu begegnen, sind Maßnahmen zur IT-Modernisierung, zur Kostensenkung und Haushaltskonsolidierung und zur Anpassung der Personalentwicklung derzeit am dringlichsten. Die Wirtschafts- bzw. Stadtentwicklung, Betreuungsangebote für Kinder sowie Investitionen in Umweltmaßnahmen und den Klimaschutz sind weitere, häufig kurzfristig geplante Maßnahmen der Entscheidungsträger.

Über die Studie

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Funktion der befragten Entscheider. Quellen: Sopra Steria Consulting; FRANKFURT BUSINESS MEDIA.

Im April 2015 befragte das Marktforschungsinstitut forsa in unserem Auftrag 100 Entscheider aus 100 deutschen Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen zu den aktuellen Herausforderungen und den bis 2017 geplanten Maßnahmen, die ergriffen werden sollen, um u.a. die Kosteneffizienz zu erhöhen. Themen der Interviews waren E-Government, Effizienzmaßnahmen, Kooperationen, Bürgerbeteiligung, das Berichtswesen und Business Intelligence. Die Interviewpartner waren Behördenleiter sowie Führungskräfte der Bereiche IT, E-Government und Organisation. Wir haben die Antworten ausgewertet und durch Vergleiche mit den Ergebnissen unserer Branchenkompass-Studien von 2012 und 2013 Zeittrends ermittelt.

Gegen eine Gebühr von 75 Euro steht hier die Studie zum Download bereit.

 

Quelle Titelbild: pixabay

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