9. Juli 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

Firmen fühlen sich durch Cyber-Angriffe stark bedroht

Immer häufiger werden Hacks auf Unternehmen mit massiven Folgen aufgedeckt. Eine Studie zeigt, dass Firmen daher gezielte Cyber-Angriffe zunehmend als reale Bedrohung wahrnehmen.

In 2014 wurden zahlreiche Großangriffe auf Firmendaten gestartet. Den Anfang der geschädigten Unternehmen legte einer der größten Einzelhändler der USA, die Target Corporation, bereits Ende 2013. Die Serie der Attacken endete mit massiven Leaks bei Sony Pictures Entertainment.

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    Bei Target erbeuteten Hacker insgesamt über 100 Millionen Kundendaten, darunter Kundenkarten- und Kreditkartennummern, Kartenprüfcodes, PIN, Post- und Mailadressen, Telefonnummern und mehr.*

    Bei Sony handelt es sich um 100 Terabytes sensibler Daten von Angestellten und vertraulichen Mails, die geleakt wurden.*

Die Folge für Firmen

Die Analysten des Ponemon Instituts befragten im Zuge der Angriffe 735 IT- und IT-Sicherheitsverantwortliche amerikanischen Unternehmen, wie diese verstärkten Datendiebstähle ihre Sicht auf das Thema beeinflussen.

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Die Bedenken des Managements vor und nach dem Mega-Datenverlust bei Target. Quelle: Ponemon Institut.

Das Ergebnis: Bewertet auf einer 10 Punkte-Skala lagen die Bedenken der Befragten vor dem Angriff auf Target bei 5,7 Punkten. Nach dem Datendiebstahl stiegen die Befürchtungen auf 7,8 Punkte an.

Viele Firmen reagierten bereits auf die gestiegenen Bedrohungen und steigerten ihre Investitionen im Bereich IT-Security.

*Quelle Zahlen: Wikipedia.

Quelle Titelbild: flickr: r2hox, CC BY-SA 2.0

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