31. August 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
Studie zeigt: IT ist Motor neuer Arbeitsplatzkonzepte

Stirbt der feste Arbeitsplatz aus?

Der feste Arbeitsplatz stirbt langsam aus, so das Fazit einer Studie von Crisp Research. Über 40 Prozent der Entscheider in Unternehmen gehen von einem stetigen Rückgang starrer Arbeitsplatzkonzepte aus. Dafür notwendig: Neue IT-Konzepte für eine verbesserte Zusammenarbeit (UCC).

Von 9 bis 17 Uhr vor dem Rechner im Büro sitzen – so sah lange der typische Arbeitsplatz aus. Dieses Konzept könnte bald überholt sein, glaubt man einer Studie des Analystenhauses Crisp Research. Über 40 Prozent der befragten Entscheider in Unternehmen der DACH-Region gehen von einem stetigen Rückgang starrer Arbeitsplatzkonzepte aus.

„Arbeit“ ist in Zukunft kein Platz mehr

Die Studie zeigt, dass mobile und innovative Arbeitsplatzkonzepte, wie zum Beispiel Co-Working, auf dem Vormarsch sind. Die befragten Unternehmen gaben an, dass die Mehrheit der neuen Arbeitsplatz- und Mobilitätskonzepte (85 Prozent) in Bezug zu konkreten unternehmensweiten Projekten entstehen.

Wie es Microsoft mit seiner neuen Firmenzentrale in München (CANCOM.info berichtete) vormacht, kann in neuen Büros etwa vollständig auf fest zugewiesene Arbeitsplätze verzichtet werden. Man könnte sagen: Arbeit ist kein Platz mehr, sondern flexibel wie die Projekte in den Firmen. Laut der Studie jedenfalls sehen die Unternehmen  sogar erste messbare Erfolge bei der Umsetzung ihrer neuen Arbeitsplatz- und Mobilitätsstrategien und geben sich selbstbewusst.

IT als Motor der neuen Konzepte

In der Umsetzung sehen die Unternehmen dabei nicht den Wandel der Geschäftsmodelle an erster Stelle (9 Prozent). Die IT-Abteilungen sind für zwei Drittel der Befragten der wichtigste Treiber des Wandels. Impulse für die neuen Ideen rund um Arbeitsplatzgestaltung und Mobilitätskonzepte kommen dabei folgerichtig von externen IT-Lösungsanbietern (42 Prozent).

ucc

Was sind die wichtigsten Gestaltungsparameter einer modernen Arbeitsplatzumgebung? Quelle: Cirsp Research.

IT-basiert wird vor allem die Zusammenarbeit in den Fokus genommen: Neue vereinheitlichte Collobarations-Abläufe spielen mit über 20 Prozent hier eine entscheidende Rolle.

Die flexiblen und mobilen Mitarbeiter – und letztlich die gesamten geschäftlichen Prozesse – profitieren von UCC-Konzepten (Unified Communication and Collaboration), die alle Kommunikationsdienste zusammenführen und Präsenzfunktionen (bekannt aus Instant Messengern) integrieren. Damit werden auch ohne feste Arbeitsplätze die Erreichbarkeit der Kommunikationspartner verbessert, die Arbeit besser verteilt und Abläufe gestrafft.

Die gesamte Studie „The Adaptive Workplace – Arbeiten im 21. Jahrhundert“ finden sie kostenfrei hier zum Download.

Quelle Titelbild: flickr: nerissa’s ring, CC BY 2.0.



Wer mehr über CANCOMs UCC-Portfolio und die neuen Möglichkeiten durch eine vereinheitlichte Kommunikationsplattform erfahren möchte, findet hier mehr Informationen und Ansprechpartner.



 

Hier schreibt Doris Breitenreuter für Sie

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