10. September 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
Meilenstein fürs Business

iOS 9: Die 8 Highlights für den Business-Einsatz

Mit dem brandneuen iOS 9 adressiert Apple auch und vor allem die Wünsche von Unternehmen. Denn in Verbindung mit einer Enterprise-Mobility-Management-Lösung (EEM) werden die Gerätekonfiguration und das Ausrollen von Apps nun wesentlich einfacher. Außerdem werden Unternehmensdaten besser geschützt. Hier acht Highlights des Betriebssystems für den Business-Einsatz. Im Beitrag finden Sie zudem ein Whitepaper zum Download.

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Christof Baumgärtner, Vice President bei MobileIron

„iOS 9 bietet eine Vielzahl von Funktionen, mit denen sich in Kombination mit einem EMM, wie MobileIron, mobile Geräte und Applikationen im Unternehmenseinsatz besser schützen, Arbeitsabläufe optimieren und die Verwaltung einfacher gestalten lassen“, erklärt Christof Baumgärtner, Vice President DACH, Benelux, Nordics, Eastern Europe, Middle East and Africa des EMM-Anbieters MobileIron.

1. Das neue DEP

Ein Highlight des Release sind neue Funktionen im Programm zur Geräteregistrierung (Device Enrollment Program, DEP). Bei iOS 8 konnte es in Sachen sicherer Setup-Prozess zu Problemen kommen. Beispielsweise war es möglich, Geräte an Mitarbeiter auszugeben, die nicht konform zur Unternehmenspolicy konfiguriert waren, weil erstellte Profile gar nicht auf dem Gerät ankamen.



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iOS 9 eliminiert dieses Problem: Damit können nun Devices automatisch über den Apple Configurator 2 konfiguriert werden. Ein manuelles Setup ist nicht nötig. Erst wenn alle Einstellungen auf dem Gerät sind und es im EMM-Server registriert ist, wird der Setup-Assistent abgeschaltet. Über DEP ausgerollte Geräte lassen sich dann automatisch updaten – auch alle Geräte zur gleichen Zeit. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sämtliche Policies eingerichtet wurden, bevor das Gerät in Betrieb genommen wird.

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iOS 9 auf dem iPad. Bildquelle: Apple.

2. Automatischer Rollout von Apps

Und so funktioniert der automatische Rollout: Der Administrator konfiguriert die DEP-Einstellungen und schließt das Endgerät an den Apple Configurator 2 an, der das Setup durchführt. Der Anwender selbst kommt mit dem Setup-Assistenten nicht mehr in Berührung. Auf diese Weise lassen sich verschiedene iOS 9-Geräte konfigurieren: Sie werden via USB-Kabel an den Configurator angeschlossen und automatisch konfiguriert.

 

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3. App-Verteilung und App-Management: Mit ein paar Klicks

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iOS 9 auf iPad und iPhone. Bildquelle: Apple.

Eine der größten Neuerungen in iOS 9 betrifft die gerätebasierte Lizenzierung von Apps. Das heißt: Apps können nun nicht mehr nur für eine Apple-ID, sondern auch für ein Gerät lizensiert, bereitgestellt und installiert werden.

EMM-Anbieter können damit im Rahmen des Volume Purchase Program (VPP) Apps auf einzelne Geräte spielen – sie müssen nicht einer Apple ID zugewiesen sein. Dieses Feature erleichtert die flottenweise Bereitstellung von Apps, da bislang nicht jedem Gerät eine zugeordnet war.

Das VPP kann nun auch mit international gemischten Apps umgehen. Bis dato war es Unternehmen nur möglich, das VPP-Programm mit dem App-Store aus einem Land zu nutzen. Vor allem in großen Unternehmen mit internationalen Geschäftsstellen kam es dabei zu Problemen.

4. Verteilen von Apps ohne den App-Store

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Passend fürs Business: iOS 9. Bildquelle: Apple.

Beim Business-Einsatz von iOS-Geräten erhalten Unternehmen die Möglichkeit den App-Store zu deaktivieren. Apps werden dabei über den EMM-Server oder die neue Version 2 des Apple Configurators auf die mobilen Endgeräte übertragen. Ohne dass der Anwender tätig werden muss, kann der Admin Apps über „Send Message“ auf überwachte Geräte aufspielen. Er kann außerdem Apps kennzeichnen, die der Nutzer installieren soll. Auf Basis der neuen Funktion können auch überwachte Apps sowie Positiv- und Negativ-Listen im EMM-Server verwaltet werden. Wichtig: Nutzer können auch daran gehindert werden, nicht-autorisierte Apps zu laden.



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5. Nicht verwaltete Apps werden zu verwalteten Apps

Mit iOS 9 lassen sich von den Anwendern selbst installierte, nicht verwaltete Apps in Managed Apps – also Anwendungen auf die MAM-Policies über einen MDM-Server angewandt werden können – umwandeln, ohne dass eine Neuinstallation erforderlich ist. Bei Supervised Devices passiert dies im Hintergrund, bei normalen Endgeräten wird der Anwender aufgefordert, das Management der App zu akzeptieren.

Der Vorteil: Beim Management von iOS-Apps mit MDM-Systemen waren IT-Verantwortliche oft außen vor, wenn sie eine App verwalten wollten, die der Anwender privat installiert hatte. EMM-Anbieter haben es nun wesentlich leichter, indem der Aufwand Sicherheitslücken bei Container-Lösung zu stopfen entfällt.

6. So werden installierte Apps zu Unternehmens-Apps

Mit iOS 9 können EMM-Anbieter wie MobileIron eine vom Benutzer installierte App in eine Unternehmens-App überführen. Vorher musste dieser Prozess manuell durchgeführt werden: Der Anwender musste die App löschen, sie wurde dann über den EMM-Enterprise-App-Store wieder aufgespielt. (Am Ende des Beitrags finden Sie ein Video zu MobilIrons Enterprise Mobility Management)

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9 weiter Tipps von MobileIron zu iOS 9. Quelle: MobilIron.

7. Geschlossene Sicherheitslücken

In iOS 9 können „nicht verwaltete Zielgeräte“ markiert werden. Damit wird eine Übertragung von Unternehmensdaten beispielsweise via Airdrop verhindert. Außerdem lassen sich Screenshots oder Mobilfunkverbindungen für Apps sperren.

8. Per-App-VPN-Änderungen

Mit iOS 9 fällt der Zwang spezieller Per-App-VPN-Kompatibilität weg. Dazu nimmt Apple drei Änderungen bei der Kontrolle des Netzwerk-Verkehrs vor:
Unterstützt wird nun der Verkehr über das UDP-Protokoll.
Eine Per-App-Verbindung kann auf Layer 3 aufgesetzt werden.
Es lassen sich IPSec-Clients nutzen.



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Video zu MobileIrons Enterprise Mobility Management:
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Titelbild Quelle: Apple.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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