2. Oktober 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

Digitale Transformation in Schulen: „Tausche zwei Kilo Papier gegen moderne Technologie“

Ohne Internet und digitale Medien geht für Schüler gar nichts – zumindest nach dem Unterricht. Das Bild im Klassenzimmer prägt  jedoch oft noch Tafel und Kreide. Ein High-End-Klassenzimmer mit Produkten zum Anfassen und Ausprobieren zeigt, was moderne Schulen und Bildungseinrichtungen auszeichnet. 

In Bildungseinrichtungen wie Schulen gibt es einen erheblichen Nachholbedarf in Sachen IT-Ausstattung. Der Status quo: 71 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland besitzen einen Videorekorder, 75 Prozent verfügen über ein Röhrenfernsehgerät. Dagegen haben lediglich sieben Prozent ein Tablet in Besitz. Auf jeden elften Schüler kommt ein Desktop-PC.

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Das Acer Aspire Switch 10 ist Laptop und dank abnehmbarer Tastatur gleichzeitig ein Tablet. Windows 10 unterstützt das digitale Lernen. Bildquelle: Acer/Microsoft.

Dabei sind sich Experten einig: „Der Umgang mit digitalen Medien und IT ist heute so wichtig wie Rechnen und Schreiben. Wir müssen unseren Schülern das Rüstzeug für das Leben und Arbeiten in der digitalisierten Gesellschaft mitgeben. Zugleich braucht die Wirtschaft quer durch alle Branchen dringend Fachkräfte, die fundierte digitale Kompetenzen mitbringen“, sagt Bernhard Rohleder Hauptgeschäftsführer des Digital-Verbands Bitkom.

Von moderner IT-Ausstattung an Bildungseinrichtungen profitieren alle: Lehrer, Schüler und die Verwaltung.

Der IT-Dienstleister CANCOM bietet den Institutionen zahlreiche Sonderkonditionen für Microsoft Produkte an. Schüler und Lehrer sind somit in der Lage, kostengünstig moderne Endgeräte wie das Tablet Acer Aspire Switch 10, das brandneue Betriebssystem Windows 10 sowie das Anwendungspaket Office 365 for Education einzusetzen. Sie umfasst die kostenfreie Nutzung von Office Online, erweiterte E-Mail und Kalender-Optionen, Applikationen für Office und SharePoint sowie Möglichkeiten zur Einrichtung eines Videoportals für Bildungseinrichtungen.

Flexibler, individueller und kreativer Unterricht

Frontalunterricht war gestern – heute ist Interaktion bei der Wissensvermittlung gefragt. Der individuelle Zugang zu den Schülern und die Berücksichtigung der Bedürfnisse jedes Einzelnen treten in den Mittelpunkt. Tablets sind dafür der Schlüssel: Schüler können individuell damit arbeiten und werden kreativer und Lernfortschritte werden sofort deutlich.

Mehr Motivation durch eine innovative Lernumgebung

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Windows 10 unterstützt das High-End-Klassenzimmer. Quelle: Microsoft.

Der Unterricht mit Tablets macht Spaß, denn ihr Einsatz steht im Einklang mit den Aktivitäten der Schüler außerhalb des Unterrichts. Windows 10 beispielsweise bietet ein echtes Erlebnis mit interaktiven, digitalen Lehrbüchern und unterstützt Flash-Inhalte und Office-Anwendungen. Der Side-by-Side-App-Support ermöglicht Multitasking, Recherche und Erkundungen, wobei bis zu vier Fenster gleichzeitig geöffnet sein können. Die Freihandeingabe auf Tablets wie dem Acer Iconia Tab 8 W, dem Surface 3 oder auf 2-in-Geräten von Acer, Dell, Lenovo oder HP fördert das moderne Lernen und der neue Browser Microsoft Edge ermöglicht es, Kommentare direkt auf Websites zu schreiben, sie abzuspeichern und mit anderen Personen zu teilen.

Ortsunabhängiges und sicheres Arbeiten mit Dateien

Mit dem Cloud-Dienst Office 365 for Education bieten Bildungseinrichtungen Schülern, Studierenden und Lehrenden die passende IT-Ausstattung, die über alle Plattformen und Geräte hinweg die verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglicht.

Kostenersparnis

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Auch ein Windows 10 Device: Das HP Pro Tablet 10 EE G1 wurde speziell für den Einsatz in Schulen entwickelt und umfasst Lerntools und flexible Konnektivitätsoptionen für ein Lernerlebnis über das Klassenzimmer hinweg. Quelle: Mircrosoft/HP.

Die Cloud schont zudem interne Ressourcen der Bildungseinrichtungen, da der Verwaltungsaufwand für die Systempflege und darüber hinaus auch die IT-Ausgaben für Hardware, Software und Energie deutlich reduziert werden. Zusätzliche Hard- und Software-Ressourcen – wie etwa E-Mail-Server – müssen nicht mehr bereitgestellt werden, da Microsoft als Service-Provider zahlreiche Aufgaben übernimmt.

So werden Sicherheitspatches und Softwareupdates zentral eingespielt. Die Datensicherheit von Office 365 ist durch hohe Standards in den zertifizierten Cloud-Rechenzentren sichergestellt. Und: Im Gegensatz zu anderen Cloud-Diensten erfüllt Office 365 hohe Standards bezüglich Verfügbarkeit, Datenschutz sowie Datensicherheit.

Eine effiziente und sichere Verwaltung

Mit Windows 10 kann der Zugriff auf den Store sowie das Einloggen auf dem Gerät oder in Office 365 nun auch über eine einzige Institutions-Identität per Single Sign-On geschehen. Somit besteht keine Notwendigkeit mehr für private Windows-Konten.

Für die Verteilung von Apps und Software kann zudem ein schuleigener Store zur Verfügung gestellt werden, der das Ausrollen von Anwendungen erleichtert.

Keine unerwünschten Inhalte

Windows 10 bietet verbesserten Gerätemanagement-Lösungen für das Einbinden von mitgebrachten, privaten Geräten (Bring your own device) und das Verwalten von geteilten Computern. Beispielsweise blockiert der DeviceGuard Malware und sperrt Geräte für nicht vertrauenswürdige Apps. Enterprise Data Protection (EDP) schützt vor versehentlich oder absichtlich herbeigeführten Datenlecks und der Internet Explorer schirmt mit seiner verbesserten Sicherheit vor Online-Bedrohungen wie Phishing und Malware verteilende Sites ab.

Gewohnte Oberfläche

Mit Windows 10 behalten Windows 7 Nutzer eine vertraute Oberfläche mit einheitlichem Design, welches über alle Geräte hinweg gleich bleibt – vom Computer über das Tablet bis hin zum Smartphone.

Bessere Organisation der Arbeitsunterlagen

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Sebastian Franz und Marco Nagels machen das Experiment „papierlos lernen“. Quelle: Microsoft.

Die Taschen von Schülern und Lehrern sind voll – und schwer. Tablets dagegen wiegen nur etwas über 600 Gramm. Das brachte Sebastian Franz und Marco Nagels, zwei 16-jährige Schüler des Gymnasiums Thomaeum  im niederrheinischen Kempen auf eine Idee. Sie verzichten ein Jahr in der Schule komplett auf Papier. Stattdessen setzen sie auf das Surface 3 und Office 365 mit der Notizbuchsoftware OneNote, über die sie Notizen und über alle Geräte teilen und bearbeiten können. „Zuletzt habe ich jeden Tag zwei Kilo Ordner mit jeder Menge Papier mit mir rumgeschleppt“, erinnert sich Sebastian Franz. „Dabei wird viel von dem Papier anschließend einfach weggeschmissen, weil es nicht zur Klausurvorbereitung taugt.“

Der Showroom: Hands on!

Schon auf der CeBIT im März 2015 verlegten über 500 Schüler ihren Unterricht in das 150 Quadratmeter große Klassenzimmer auf dem Microsoft-Stand. Sie arbeiteten dort mit modernen Multimedia-Geräten und Lernsoftware. Zum Einsatz kamen unter anderem die Online-Plattform „Live@EDU“, Notebooks, Netbooks, „Surface“-Tische sowie digitale Tafeln und Videokonferenz-Technik. Unter anderem unterhielten sich die Schüler auch per Chat mit Kindern aus Spanien, um einen Schüleraustausch vorzubereiten.

Wie innovative Technologien in Kindergärten, Schulen & Universitäten eingeführt und genutzt werden, ist stets zu sehen – im „Showroom for Mobile Learning“. Hier zeigen CANCOM & Acer mit Unterstützung von Microsoft eine „1:1 Umgebung“, in der jeder Schüler und Lehrer mit einem Tablet ausgestattet ist. „So lässt sich sehr schnell nachvollziehen, was unter mobilem Lernen sowie IT-Infrastruktur für Bildungseinrichtungen verstanden wird“, erklärt Georg Achterling, Manager Education Sales bei CANCOM. Auch eine Tafel ist in diesem High-End-Klassenzimmer zu finden: allerdings in der digitalen Variante und als 55-Zoll-Bildschirm („Large Format Display“) von Acer.

Quelle Headebild: Microsoft.

Hier schreibt Heide Witte für Sie

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