19. Oktober 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren

Feuerwehr setzt im Ernstfall auf Office 365

Sie telefonieren mit privaten Rufnummern, nutzen WhatsApp für Textnachrichten und Dropbox als Cloud. Nun stellt die Feuerwehr den Mix aus unterschiedlichen Kommunikationstools ein und fokussiert sich auf ein einheitliches System: Microsoft Office 365.

Die Freiwillige Feuerwehr soll einheitlich kommunizieren. Mit diesem Ziel startete jüngst ein Pilotprojekt bei der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken. In einer Testphase soll sich zeigen, ob eine übergreifende Nutzung von Microsoft Office 365 zudem für ganz Deutschland geeignet ist.

Dabei soll nicht nur ein einheitlicher Standard die Kommunikation vereinfachen, auch möchten die zehn Kommunen des Regionalverbandes Saarbrücken die Sicherheit bei der digitalen Zusammenarbeit verbessern. Gerade durch den Abbau unterschiedlicher Applikationen und Tools sollen die Sicherheitsstandards vereinheitlicht werden. Hierbei muss stets beachtet werden, dass Apps wie Dropbox und WhatsApp in der Vergangenheit vermehrt Opfer von Cyberangriffen wurden.

(Bild: Microsoft)

„Das Ehrenamt benötigt professionelle IT-Infrastrukturen wie sie in größeren Unternehmen längst Standard sind“, unterstreicht Dr. Thorsten Hübschen, Microsoft Deutschland. (Bild: Microsoft)

Einheitliche und sichere Kommunikation für den schnellen Einsatz

Mit Microsofts Kommunikationstool Office 365 soll der Schritt zur verbesserten Sicherheit also gelingen. Ein speziell für den öffentlichen Bereich zugeschnittenes Paket erweitert Office 365 zudem um das soziale Netzwerk Yammer und Skype for Business. Ehemals erfolgreich beim Malteser Hilfsdienst eingeführt, soll dieses Paket nun auch die gewünschte zentrale Kommunikations- und Kollaborationsplattform bei der Freiwilligen Feuerwehr werden.

Tony Bender, Brandinspekteur der Freiwilligen Feuerwehren im Regionalverband Saarbrücken, betrachtet den bisherigen Einsatz von Office 365 als Erfolg:

„Für uns war es wichtig, unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern und hauptamtlichen Führungskräften Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen sie einfach, schnell und sicher in Projekten oder Fachbereichen zusammenarbeiten können.“

Der zeitaufwändige Informationsaustausch unter den vielen Mitarbeitern konnte so auf ein Minimum reduziert werden. Über Office 365 werden die wichtigsten Nachrichten zentral verteilt, die Helfer müssen sich nicht mehr einzeln verständigen und können so schneller zum Einsatzort gelangen. Mit OneDrive als einheitlicher Cloud können zudem alle Mitarbeiter auf Dokumente zugreifen, die für Lehrgänge erforderlich sind. Rundum will man, vorerst nur in Saarbrücken, den täglichen Administrationsaufwand reduzieren.

(Titelbild: flickr: rudynorff, CC BY-SA 2.0)

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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