9. Oktober 2015 | pArtikel drucken | kKommentieren
Begehrte junge Spezialisten

Young Professionals bestimmen über die Firmen-IT

Unternehmen, die auf der Suche nach jungen hochqualifizierten Fachkräften sind, müssen um diese werben und sich entsprechend an deren Anforderungen anpassen. Der moderne Workplace of the Future, den die neue Generation der Arbeitnehmer erwartet, kann nur durch entsprechende Anpassungen in der Unternehmens-IT geschaffen werden.

Firmen, die junge Fachkräfte für sich gewinnen wollen, müssen  erst einmal verstehen, was die junge Generation von ihren Arbeitgebern erwartet. CANCOM.info hat hier einmal genauer hingesehen.

Soviel sei vorab verraten: Die Umstellung, die Unternehmen für die neuen Mitarbeiter leisten sollten, wird heute hauptsächlich über entsprechende IT-Lösungen gewährleistet werden können.

Young Professionals von morgen

Händeringend gesucht werden Fachkräfte vor allem in den technischen Berufen wie Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Mechatronik, Automatisierungstechnik und Elektrotechnik sowie in der Informatik und der Softwareentwicklung (CANCOM.info berichtete). Doch gerade gute Absolventen dieser Fachrichtungen sind heute ein rares Gut für viele Firmen, wobei damit zu rechnen ist, dass sich in Zukunft die Lage noch verschärft.

Die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) finden zwar an den Universitäten langsam mehr Anklang, allerdings geht die Entwicklung hier zu langsam voran, analysiert etwa der Stifterverband für die deutsche Wirtschaft in Kooperation mit McKinsey.

Experten Ingenieure

Experten (Ingenieure): Mechatronik, Automatisierung, Elektrotechnik Juni 2015 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

Im Vergleich zu anderen Studienfächern machen die MINT-Absolventen weiterhin nur einen Bruchteil aus – offensichtlich nicht genug um den Bedarf der Unternehmen zu decken, denn es herrscht in diesen Bereichen weiterhin Fachkräftemangel, wie die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit vom Juli 2015 zeigt.

Kriterien moderner Arbeitnehmer

Unternehmer sollten sich also etwas einfallen lassen, um an die begehrten jungen Spezialisten zu kommen, die letztlich die Wahl haben, welchem Arbeitgeber sie ihre Zusage geben. Was sind ihre Kriterien bei der Arbeitnehmerwahl?

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Was macht ein Unternehmen attraktiv? Quelle: Bewerbungspraxis 2015, Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Vor 10 Jahren ging es noch, doch mit Geld allein lässt sich die neue Generation nicht mehr locken.  Die Uni Bamberg hat eine Studie durchgeführt und  herausgefunden, dass auf Nummer eins heute ein angenehmes Betriebsklima steht (94 Prozent), gefolgt von flexiblen Arbeitszeiten (86 Prozent), guten Karrieremöglichkeiten (85 Prozent), Weiterbildung und Wissensaustausch (84 Prozent) und Work-Life-Balance (82 Prozent). Das Gehalt war nur für die Hälfte der Studienteilnehmer ein wichtiges Kriterium.

Ziel: Workplace of the future

Wie sieht also der Arbeitsplatz der Zukunft aus, der den gewandelten Kriterien der Arbeitnehmer entgegen kommt? Neben menschlichen Faktoren, wie guter Mitarbeiterführung, hat eine entsprechende IT, welche die Workflows und Abläufe im Unternehmen verbessert, einen wesentlichen Anteil zum modernen Arbeitsplatz. Das trägt wesentlich zur Zufriedenheit der Mitarbeiter und somit einem angenehmen Klima bei, denn wer behält schon die gute Laune, wenn allein die vergeblichen Anrufe bei Kollegen täglich rund eine halbe Stunde der Arbeitszeit fressen. Über die Präsenzanzeige kann diese Zeit effizient genutzt werden, um nur einen kleinen Anteil zu nennen, den vor allem neue Kommunikationskonzepte schaffen können.

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Mobiles Arbeiten ist wesentlich für den Arbeitsplatz der Zukunft. Bildquelle: Pixabay.

Eine vereinheitlichte Kommunikation und Zusammenarbeit bringt viele Vorteil: alle Arbeitnehmer können etwa von jedem Ort aus Videokonferenzen starten und auf alle Dokumente von jedem Endgerät aus zugreifen, um am letzten Stand weiterzuarbeiten oder gleichzeitig übers Internet zusammen mit ihren Kollegen etwa an einer Präsentation zu feilen. Das steigert das Teamwork. Mit solchen Möglichkeiten durch eine vereinheitlichte Lösung (UCC=Unified Communication and Collaboration) können Firmen überhaupt erst flexibles Arbeiten anbieten, das für die junge Generation so wichtig ist. Mit der Möglichkeit zu Homeoffice-Tagen steigern Firmen auch die Worklife-Balance, etwa dann, wenn lange Arbeitswege entfallen.

Von technischer Seite her möglich wird der Workplace oft the Future durch die sichere Bereitstellung und das Management von Unternehmensanwendungen und -daten aus dem zentralen Rechenzentrum, die via Cloud einen kompletten IT-Arbeitsplatz auf jedem beliebigen Endgerät liefert. Diesen Service ermöglicht etwa der IT-Dienstleister CANCOM mit seiner mehrfach ausgezeichneten Cloud-Lösung, der CANCOM BusinessCloud.



Hier erfahren Sie mehr über CANCOMs Lösungen für den Workplace of the Future.



Konsequenzen ohne Workplace-Strategie

Wer sein Arbeitsplatz-Modell nicht modernisiert, gibt dagegen viel Potential für die neue Mitarbeitergewinnung auf – gerade in den stark umworbenen Berufsfeldern.

Daneben gibt es weitere harte Konsequenzen für Firmen, die Arbeitsplätze nicht modernisieren und optimieren:

❶ Ohne zentrale Lösung aus dem Datencenter müssen Firmen weiterhin mit hohen Kosten für Workplace Infrastruktur, Sprach- und Datenanwendungen und Softwarelizenzen rechnen. In vielen Fällen würden sie mit modernen Service Verträgen deutlich günstiger wegkommen.

❷ Wer mobiles Arbeiten nicht gewährleistet, wird in Zukunft nicht wettbewerbsfähig sein. Sind sogar die eigenen Manager und Mitarbeiter nicht flexibel, wirkt sich das zunehmend nachteilig für den Geschäftsverlauf und die Produktivität aus.

❸ Wer nicht selbst für passende IT sorgt, holt sich „Schatten IT“ (Shadow IT) und die damit verbundenen Sicherheitslücken sowie rechtliche Probleme ins Haus. Mitarbeiter bis hin zu ganzen Abteilungen werden Endgeräte und Anwendungen ohne Rücksicht auf das Netzwerk beziehen.

Videos von CANCOM.info

Titelbild Quelle: Pixabay.

Hier schreibt Doris Breitenreuter für Sie

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