16. Februar 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Drei Tipps: Sicheres Arbeiten im öffentlichen Hotspot

Des mobilen Mitarbeiters Liebling heißt Hotspot. Die öffentlichen WLAN-Zugänge sind stark gefragt, lässt sich mit Ihnen doch auch unterwegs mit guter Internetgeschwindigkeit arbeiten. Allerdings sind Hacker ebenso schnell im öffentlichen Hotspot eingeloggt. Mit unseren Tipps surfen Sie unterwegs dennoch sicher.

Sie sitzen am Flughafen, in der Bahn oder im öffentlichen Café. Die dringende Mail an den Vorstand muss noch abgeschickt werden, die Verträge für den Kundentermin im Anschluss müssen Sie noch fix anpassen. Zum Glück haben Sie ein öffentliches WLAN gefunden und können Ihre Arbeit auch gleich abschicken.

Doch das Zücken des Smartphones und die Suche nach dem freien Internet sollte bei Weitem nicht unbedacht erfolgen. Um sensible Unternehmensdaten zu kapern, muss man keine großen Hackerkünste besitzen. Cyberkrimminelle sind kreativ: So kostet es nicht viel Mühe, neben einem Restaurant einen namensähnlichen aber viel leistungsstärkeren Hotspot aufzusetzen, auf den die Anwender dann gelockt werden.

Die Folge: Ihr Vertrag wurde von Hackern abgefangen, die interne Mail an den Vorstand wird an zahlungskräftige Interessensgruppen verkauft.

Videos von CANCOM.info

Drei Tipps für sicheren Umgang mit dem öffentlichen Hotspot

Gerade wenn man sich in fremde Netzwerke einwählt, sollte man diskret sein. CANCOM.info gibt drei praktische Tipps für den sicheren Umgang in öffentlichen Netzen:

► Sicherheitsexperte raten Usern, Bankgeschäfte oder andere sensible Dinge vorzugsweise nicht in öffentlichen Netzen abzuwickeln. Hotspots mit unbekannten Sicherheitsmerkmalen sollten Anwender allenfalls für harmloses Surfen ansteuern. Sollten Sie dennoch gezwungen sein, sensible Geschäfte zu tätigen, drucken Sie die Belege aus und beenden Sie die Sitzung durch einen Logout.

► Die Mühe lohnt sich: Um nicht auf falsche Seiten gelockt zu werden, sollte man auf die Verwendung von Kurznamen bei der Eingabe der Internetseite verzichten und auch bei mobilen Geräten die vollständige Adresse eintippen.

► Im öffentlichen Netz ist es umso wichtiger, dass internetfähige Geräte mit aktueller Sicherheitssoftware ausgestattet sind. Noch besser ist es – sofern es der WLAN-Hotspot erlaubt –, wenn Mobilsurfer auf den Hotspot über einen sicheren Kommunikationstunnel im Internet, dem sogenannten Virtual Private Network (VPN), zugreifen.

Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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