24. März 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren
Industrial Network, mobile Apps und Big Data

Industrie 4.0? Mit diesen drei Technologien klappt’s!

Industrial Network, mobile Apps und Big Data – diese drei Technologien adaptiert die Industrie, um nicht vom digitalen Wandel abgehängt zu werden. CANCOM.info zeigt, was Sie jetzt wissen sollten.

Der „digitale Wandel“ ist in aller Munde, doch gerade die Industrie ist träge. Andere Branchen krempeln bereits ihr gesamtes Business um. Der Handel setzt voll auf E-Commerce, Firmen entwickeln neue Geschäftsmodelle auf Basis von Apps und Roboter revolutionieren die Art, wie wir arbeiten. So ist es vermutlich nicht mehr lange hin, bis Taxifahrer von selbstfahrenden Autos ersetzt werden oder eine elektronische Rezeptionistin im Hotel Gäste in Empfang nimmt und Rede und Antwort steht.

In der Industrie geht der Wandel nicht so schnell vonstatten, schließlich sind die Investitionszyklen hier deutlich länger als in anderen Branchen. Doch gerade Hersteller können durch eine schnellere Produktion enorme Einsparungen erreichen, Produkte verbessern und Abläufe optimieren. Ziel ist schließlich nichts weniger als die Industrie 4.0 (Glossar –> Industrie 4.0).

Auch die Industrie sollte schließlich begreifen, dass jeder einzelnen Firma eines im Nacken sitzt – die Zeit. Denn die Technologien im immer digitaler werdenden Markt sind „disruptiv“. Will heißen: Neue Technologien, Dienstleistungen und Innovationen verdrängen so rasant wie nie bestehende Produkte und Services.

3 Technologien für die Industrie

Wir stellen hier drei Ansätze vor, die die Industrie auf ihrem Weg zur Smart Factory weiterbringt. Unabdingbar ist es dabei so flexibel und skalierbar zu werden, um mit der immer schnelllebigeren Technologie Schritt zu halten –  oder ihr sogar einen Schritt voraus zu sein.

1. Industrial Networks für sicheres mobiles Arbeiten

Quelle: CANCOM.

Der Smart Service Technician hilft bei Wartungsaufträgen. Quelle: CANCOM.

Ein Industrial Network ist in der immer vernetzteren Industrie eigentlich ein Muss, allein schon aus Sicherheitsgründen. Während immer mehr Produktionsanlagen, Sensoren, Steuer- und Regeleinheiten miteinander kommunizieren, ist die Kommunikation selbst jedoch häufig noch auf einem veralteten Stand. Drahtgebundene Feldbussysteme mit speziellen Industrieprotokollen erfüllen heute nicht alle Anforderungen einer zunehmend komplexen und verteilten Produktionsumgebung.

Die größten Herausforderungen

›   Neue Businessanforderungen wie Mobilität oder Flexibilität

›   Verbindung der Produktionsstätte zum Unternehmensnetzwerk

›   Sicherheit durch Netzwerktrennung und -segmentierung

Mit modernen ethernetbasierten Netzwerk- und WLAN-Lösungen, lassen sich alle neuen Anforderungen wie Mobilität, Flexibilität und Kompatibilität erfüllen. Mit diesen sogenannten „Industrial Network Solutions“ werden ganz neue Möglichkeiten der Automation und Servicemodelle realisierbar.

Tipp: Denken Sie auch an Ausfallsicherheit, denn ein spezielles Industrial Network muss immer den Betrieb gewährleisten und auch bei härteren Anforderungen robust genug sein für industrielle Umgebungen. Auch muss die Wartung etwa über Remote Maintenance sichergestellt werden, ohne direkt ein Einfallstor für Cyber-Kriminelle zu öffnen.



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2. Produktiver arbeiten mit mobile Apps

Mobile Apps auf Tablets und Smartphones ermöglichen auch im Produktivumfeld eine enorme Erleichterung des Arbeitsalltags. Stellen Sie sich vor, sie gehen an der entsprechenden Maschine vorbei und erhalten direkt alle benötigten Daten auf das Tablet – ohne die Maschine einzeln im System suchen zu müssen oder umständliche Wartungssoftware zu fahren. So lassen sich auch auf  Kennzahlen oder Produktionsstände zugreifen und zwar überall und genau zu dem Zeitpunkt, zu dem die Daten benötigt werden.

Zudem kommen Firmen so dem Ideal der papierlosen Fabrik einen großen Schritt näher.  Wartungsaufträge, Stücklisten, Lieferscheine und viele weitere Formulare müssen nicht mehr ausgedruckt oder verteilt und die auf Papier erfassten Daten nicht mehr manuell übertragen werden.

Mobile Apps unterstützen zudem bei der Wartung und Instandhaltung, häufig ein aufwendiger und kostenintensiver Prozess. Durch die Integration von In-App Voice und Video können auch Remote Service-Lösungen eingebunden werden. Im Wartungsfall oder im Falle eines Defektes einer Maschine, kann direkt aus der App ein Remote Service-Techniker per Video Call angerufen werden. Der Remote Service-Techniker erhält dann alle Daten, die er zur Behebung der Störung benötigt.

CANCOMs Industrial Solutions – Das sagt der Experte, Werner Schwarz, CANCOM Vice President Competence Center Security über die mobilen Apps für die Industrie:

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Vorteile mobiler industrial Apps

›   Papierlose Fabrik durch die Digitalisierung von Handbüchern und Produktionsdokumenten

›   Prozesse werden produktiver, etwa indem Sie direkt Maschineninformation auslesen

›   Freihändig arbeiten: Durch Beacons werden Maschinen quasi im Vorbeigehen erkannt

3. Kennen Sie Ihre Prozesse wirklich? Big Data & Analytics

Ausfälle von Maschinen, Bauteilen und Produktionsstraßen – und die Fertigung steht still. Die Folge: Enorme Kosten, Lieferengpässe und schlimmstenfalls irgendwann der Ruin. „Business Intelligence“ heißt das Zauberwort. Aus der systematischen Sammlung, Analyse und Darstellung der Daten alle Maschinen und Sensoren lassen sich die Wartungspläne optimal anpassen, die Wartungseinsätze flexibler durchführen und somit ingesamt die Verfügbarkeiten enorm steigern.

Big Data hilft zudem im Unternehmensumfeld dabei, das Verhalten von Partnern und Kunden besser zu verstehen und langfristig für eine verbesserte Kundenzufriedenheit zu sorgen. Die Auswertung von Sozialen Medien oder den eigenen Kundendaten ist hier nur ein Aspekt.



Lernen Sie weitere IT-Lösungen von CANCOM speziell für die Industrie kennen.



Quelle Titelbild: Pixabay.

Videos von CANCOM.info

Hier schreibt Doris Breitenreuter für Sie

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