24. Mai 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren
Bitkom Studie

Industrie lagert IT-Sicherheit an Dienstleister aus

In der deutschen Industrie arbeitet knapp die Hälfte der Unternehmen (46 Prozent) bei der Umsetzung digitaler Sicherheitsmaßnahmen mit einem externen IT-Dienstleister zusammen. Diese helfen dabei, das Unternehmen vor Angriffen, Viren und anderen Bedrohungen zu schützen.

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Industrieunternehmen holen sich heute Unterstützung von externen IT-Dienstleistern, auch beim kritischen Thema IT-Sicherheit. Das allein ist keine Besonderheit, doch die produzierenden Firmen gehen heute sogar einen Schritt weiter. Das hat der Digitalverband Bitkom in einer Befragung von 504 Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab 10 Mitarbeitern herausgefunden.

Produktionsunternehmen geben gesamte IT-Sicherheit an externe Partner

IT-Sicherheitsdienstleister haben heute ein spezielles Know-how für die Absicherung von Produktionsunternehmen. Mit Services wie Beratung, Implementierung spezieller Sicherheitsmechanismen und der Wartung der Sicherheitssysteme, unterstützen sie ihre Kunden. Neu ist, dass IT-Sicherheit auch im sensiblen und spezialisierten Industrieumfeld immer mehr komplett ausgelagert wird:

> Bei einem Viertel (24 Prozent) übernimmt ein externer Dienstleister die gesamte Verantwortung für die IT-Sicherheit.

> Bei einem Fünftel (20 Prozent) sind sowohl die eigene IT-Abteilung als auch ein Dienstleister dafür verantwortlich.

> In 56 Prozent der Unternehmen kümmert sich ausschließlich die eigene IT-Abteilung um das Thema.

Ob Unternehmen mit externen Partnern zusammenarbeiten, hängt laut Umfrage kaum von ihrer Größe ab. 46 Prozent der kleineren Unternehmen mit 10 bis 99 Mitarbeitern, 49 Prozent der mittleren (100 bis 499 Mitarbeiter) und 42 Prozent der großen Unternehmen (500 und mehr Mitarbeiter) arbeiten beim Thema Sicherheit mit IT-Dienstleistern zusammen. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen in der Wirtschaft IT-Sicherheitsanwendungen, die per Cloud Computing über das Internet bezogen werden.

Kleinere und mittlere Unternehmen beziehen Dienste aus der Cloud

Nach den Ergebnissen des „Cloud-Monitors 2016“ von Bitkom und KPMG bezieht fast ein Drittel (29 Prozent) der Public-Cloud-Nutzer in Unternehmen Sicherheitsdienste aus dem Netz. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen ist Security as a Service aus der Cloud eine Alternative zum Do-it-yourself-Ansatz. Das Vertrauen in die Sicherheit der Daten sei das wichtigste Kapital der Cloud-Provider. Entsprechend stark investieren die Anbieter in technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen.

Produzierende Unternehmen finden hier weitere Information zu IT-Sicherheit.

Bildquelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Doris Breitenreuter für Sie

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