6. Juni 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Cloud Computing: Der Trend zum Outsourcing verstärkt sich

Externe Dienstleister sind bei der Umsetzung von Cloud-Lösungen immer gefragter: Die Nutzung von internen Private Cloud-Konzepten ist bedeutend zurückgegangen.

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Eine neue Studie von KPMG und Bitkom hat gezeigt, dass extern gehostet und gemanagte Cloud-Lösungen sehr an Bedeutung gewinnen. In 2015 ist die Anzahl von Private Clouds, welche von internen IT Ressourcen geführt werden, dramatisch gesunken. Die Nachfrage nach extern gehosteten Lösungen ist hingegen nahezu gleich geblieben. Auch extern gemanagte Cloud-Technologien zeigen keine große Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren. Community Clouds,  die als Zusammenschluss verschiedener Private Clouds von Unternehmen in der gleichen Branche definiert werden, haben im letzten Jahr zwar ansatzweise zugenommen, bleiben mit ihrem Nutzeranteil von 8% aber weiterhin in der Minderheit.

outsourcing

Quelle: KPMG, 2016

Zufriedenheit mit Privat Cloud-Diensten nimmt ab

Der Rückgang der Nutzer von Private Clouds geht mit einer Abnahme der Nutzerzufriedenheit einher. Nur noch 28 % der Befragten haben durchweg positive Erfahrungen mit Private Cloud-Diensten gemeldet. Das sind ca. ein Drittel weniger als im Jahr zuvor.  Zudem wurden erstmals negative Erfahrungen berichtet, die mit 8 % der Befragten auch nicht ungenannt bleiben sollten. Diese Entwicklung dürfte zur verstärkten Zunahme von externen Cloud-Diensten beigetragen haben. Wie sich diese Bewegung in den kommenden Jahren noch verändern wird, ist nicht klar. Mit Blick auf Cloud Computing steht aber fest, dass der Trend zum Outsourcing gravierend gewachsen ist.

 

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Quelle Titelbild: iStock via Evernine.

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