22. Juni 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren
SAP HANA on IBM POWER Technology Center der CANCOM GmbH

Lohnt sich SAP HANA für Ihr Unternehmen? PoC leicht gemacht

SAPs Antwort auf Big Data heißt HANA: Eine Lösung für die Verarbeitung großer Mengen an Daten in Echtzeit. Selbst für kleine und mittelständische Unternehmen warten interessante Lösungsszenarien, die das Business digital machen. Die Einführung ist dabei nicht immer leicht. Ein Proof of Concept muss her, um mögliche Mehrwerte zu evaluieren. CANCOM.info stellt eine einfache Möglichkeit vor.

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Selbst mittelständische Unternehmen haben heute große Datenmengen zu verarbeiten. Nehmen wir einen Versandhandel: In Zeiten der digitalen Wirtschaft kann ein Händler dann den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz erlangen, wenn er näher dran ist am Kunden, ein Mehr an Service und optimale Lieferzeiten bieten kann.

Viele Firmen agieren jedoch aktuell noch im Blindflug und haben kaum Einsicht in die eigenen Prozesse. Auch wer bisherige Methoden nutzt, um beispielsweise einen Point-of-Sales-Bericht zu erstellen, ist weit davon entfernt, um in Echtzeit reagieren zu können. In der Regel sind hier immer noch aufwändige Verfahren über mehrere Tage nötig, mit vielen manuellen Schritten bis hin zur Fertigstellung.

Unternehmen, die heute SAP-Lösungen im Einsatz haben, stehen vor der entscheidenden Frage, ob ihr Geschäft sich von selbst trägt oder sich ständig verändern muss. SAP HANA als neue Datenbankplattform der SAP ist daher in aller Munde. Über die Hälfte der Unternehmen verfolgen mit der Einführung der Technologie das Ziel, Business-Prozesse zu beschleunigen. Dazu basiert SAP HANA auf der sogenannten In-Memory Technologie – dazu unten mehr – und ist die Basis für Big Data, Analytics bis hin zu Entscheidungen in Echtzeit.

Kritisch für alle Bestandskunden ist, wie der oftmals recht komplexe Übergang zu SAP HANA gelingt. Ein Proof-of-Concept (PoC) führt hier schneller zum Ziel und macht den Aufwand kalkulierbar.

SAP HANA

SAP HANA wird vor allem eingesetzt, um Business-Prozesse zu beschleunigen. Quelle: Studie Crisp Research. SAP HANA – Die neue Schaltzentrale digitaler und geschäftskritischer Workloads“

Schnell erste Erfahrungen mit SAP HANA sammeln

Wer sich weiterentwickeln will, kommt ohnehin nicht an SAP HANA als Grundlage für heutige und künftige Lösungsangebote der SAP vorbei. Schließlich werden neue SAP-Lösungen, wie zum Beispiel die SAP Business Suite 4 (SAP S4/HANA), die auf dem neuen, vereinfachten Datenmodell von SAP HANA entwickelt wurden, ausschließlich unter SAP HANA laufen.

Seit einigen Monaten ist die SAP HANA Plattform unter SuSE Linux Enterprise Server 11 nun auch für IBM Power Server verfügbar. Die Kombination ermöglicht es IBM Power Kunden, SAP HANA Umgebungen in ihre bisherige IT-Landschaft optimal zu integrieren, zum Beispiel voll virtualisiert in einer LPAR auf bestehenden Power Enterprise Servern. CANCOM.info stellt hier mit dem neuen SAP HANA on IBM POWER Technology Center des IT-Dienstleisters CANCOM vor, wie Firmen im Rahmen eines Proof-of-Concept so schnell erste Erfahrungen mit der HANA Datenbank auf IBM Power Systemen sammeln und das Performanceverhalten dieser Umgebung mit den eigenen Daten testen.



Die in-Memory Technologie der SAP HANA

Die In-Memory-Technologie ist der Schlüssel für eine neue Generation von IT-Infrastruktur.

Transaktions- und Analyseverarbeitung aus SAP-Anwendungen erfolgen komplett in den schnellen Arbeitsspeichern der eingesetzten Hardware-Systeme. Der Abruf von Festplatten oder Flash-Speichermedien entfällt.

Während In-Memory-Add-Ons der Wettbewerber bis dato noch immer darauf angewiesen sind, Kopien von Daten zu erstellen, die im Arbeitsspeicher verarbeitet werden, verzichtet SAP darauf komplett. Der Vorteil: Sind etwa Buchungen durchgeführt, finden sich diese Zahlungen direkt in Analysen wieder, die sich das Controlling zieht. Transaktionale und analytische Daten kommen aus einer Quelle.

➠ In-Memory Technologie bietet die Grundlage für Echtzeit-Datenverarbeitung und völlig neue Anwendungen



Herausforderung der Migration zu SAP HANA 

Die Migration zu SAP HANA benötigt zwei Schritte:

➊  Die Migration der Datenbank

➋  Gegebenenfalls Anpassung der Business-Software, um die Vorteile eine spaltenorientierten In-Memory Technologie voll ausschöpfen zu können.

SAP HANA Bild: Evernine

SAP HANA Proof of Concept zeigt machbare Schritte zu Big Data Analysen. Bild: Evernine.

Viele Bestandskunden der SAP haben die SAP HANA Technologie teilweise in ersten Modulen bereits eingeführt oder evaluieren Lösungsszenarien für ihr Unternehmen. Dies führt in der Übergangszeit häufig zu einem Mischbetrieb (hybrider Ansatz), in dem manche SAP-Lösungskomponenten noch mit herkömmlichen relationalen Datenbanken und andere Komponenten bereits mit der SAP HANA Datenbank laufen – eine zusätzliche Komplexität und damit eine zusätzliche Herausforderung für die IT-Abteilungen der Kunden.

Das „SAP HANA on IBM POWER Technology Center“ der CANCOM GmbH

Um die Kunden in diesem Transition-Prozess zu unterstützen, hat CANCOM ein „SAP HANA auf IBM Power Technology Center“ gegründet. Das Highlight des neuen Centers: Auf dem dort verfügbaren HANA Power Server (IBM POWER8 Technologie mit TDI HDD und Flash Storage) können Kunden im Rahmen eines Proof-of-Concept erste Erfahrungen mit der HANA Datenbank auf IBM Power Systemen sammeln und das Performance-Verhalten dieser Umgebung mit den eigenen Daten testen.

CANCOMs Spezialisten unterstützen dabei in allen Phasen dieses Projekts:

  Definition der Testfälle und Erfolgsfaktoren des PoC

  Migration des betreffenden SAP-Systems in die SAP HANA Datenbank

✓  Durchführung der Testfälle auf dem migrierten System, Messung der Ergebnisse

✓  Präsentation der Testergebnisse als Entscheidungsgrundlage.

Abschätzbarkeit  – oder: Darum prüfe, wer sich bindet

SAP HANA

Ein PoC schafft Klarheit über Aufwand und Erfolg mit SAP HANA. Bildquelle: Evernine.

Anstatt die Katze im Sack zu kaufen, möchten Firmen heute vor der Einführung einer neuen Technologie wissen, was auf sie wirklich zukommt. Die Vorteile eines Proof-of-Concept liegen daher auf der Hand. Allen voran steht die besser Abschätzung der zukünftigen Aufwänder für die Installation sowie Integration in die bestehende Systemlandschaft. Die Experten des CANCOM Centers validieren daher die konkrete Erwartungshaltung und die Anforderungen – bevor das Unternehmen seine bestehende Lösung umkrempelt.

Die Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Partner und Anwender ist ein weiterer „Softfact“, der im Rahmen eines Projekts beleuchtet werden muss. Schließlich ist es ein Teil der Beratungsdienstleistungen von CANCOM, Firmen den Nutzen, aber auch die Grenzen von HANA aufzuzeigen. Selbiges gilt für die Struktur des Kundenunternehmens selbst. Wesentlich für den Erfolg ist, dass die Mitarbeiter der Fachbereiche, die mit der Lösung umgehen werden, von Anfang an einbezogen werden, um optimale Bedienbarkeit und Benutzerakteptanz zu gewährleisten.



Weitere Proof-of-Concept Vorteile

✓  Erarbeitung von Fakten und Grundlagen, um das Risiko für falsche Entscheidungen bei geplanten Systemeinführungen zu minimieren

✓  Geringe Beeinträchtigung des kundeneigenen RZ-Betriebs

✓  Überschaubare Einmalkosten, keine frühzeitige Investition für eigene IT-Infrastruktur.



Interessiert am Proof-of-Concept?

Manfred Engelbart (manfred.engelbart@cancom.de) oder Michael Hölken (michael.hoelken@cancom.de) vom SAP HANA on IBM Power Technology Center der CANCOM GmbH stehen für eine unverbindliche Einstiegsberatung zur Verfügung.

Ein kurzes Video, wie SAP HANA funktioniert, finden Sie hier:

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Quelle Titelbild: SAP / Titelthema Rechnenzentrum in Walldorf, Copyright: Reto Klar

Hier schreibt Doris Breitenreuter für Sie

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