10. Juni 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Voice-Assistenten sind nur im stillen Kämmerlein ein Trend

Siri, Cortana, OK Google und Co. sind stark im Kommen und somit einer der wichtigsten Bestandteile eines guten Smartphones. Eine Studie hat allerdings ergeben, dass sich viele User – trotz des hohen Trend-Potentials –  scheuen, den Voice-Assistenten zu nutzen. 

Sprachassistenten fürs Smartphone kennt jeder Nutzer, der sich halbwegs gut mit seinem Mobiltelefon auskennt. Ob den korrekten Weg zu einem Ziel zu finden oder einen Anruf zu tätigen: Siri, Cortana oder OK Google helfen durch einfache Sprachkommandos weiter.

Eine amerikanische Studie von Creative Strategies hat jetzt ergeben, dass das einfache Reden mit dem Assistenten den meisten Nutzern allerdings gerade in der Öffentlichkeit unangenehm ist.

Nahezu alle Befragten hatten ihren Sprachassistenten schon einmal genutzt. (Nur 2% der iPhone-Nutzer gaben beispielsweise an,  Apples Sprachassistentin Siri noch nie benutzt zu haben). Zu einem Teil des Alltags gehörten die Gadgets jedoch für noch fast keinen der Befragten.

So werden Sprachassistenten genutzt

Siri

Nur rund 1,3% der Befragten benutzen ihren Assistenten am Arbeitsplatz (Bildquelle: Evernine)

Als besonders interessant erwiesen sich die Antworten auf die Frage, wo die Befragten ihre Sprachassistenten benutzten. Rund 39% der Befragten gaben an, diese Zuhause zu benutzen, 51% im Auto, 1,3 % in der Arbeit und nur rund 6% in der Öffentlichkeit. Die hohe Nutzung im Auto lässt sich leicht erklären und hängt wohl mit dem Handyverbot am Steuer zusammen. Offenbar stellt das Reden mit dem Smartphone in der Öffentlichkeit allerdings noch ein großes Hemmnis für die meisten Nutzer dar, denn sie möchten ihre privaten Gespräche und Bedürfnisse nicht preisgeben.

Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis Sprachassistenten komplett in unseren Alltag integriert sein werden und sich die Nutzer damit sogar auf die Straße trauen. In einer Welt, in der gerade Wearables und Smart Gadgets im Moment stark im Kommen sind, ist wohl auch dieser Schritt nicht mehr weit entfernt.

Quelle Titelbild: Evernine

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