19. August 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren
Smart Retail Solutions

3 Tipps für den Retail: Der Einzelhandel der Zukunft

Das Thema Omnichannel-Commerce steht ganz oben auf der Investitionsagenda des deutschen Einzelhandels. Erfolgreiche Händler sind auf allen Kanälen und in sozialen Netzen präsent. Wie sich der stationäre Handel erfolgreich digitalisiert, gibt es hier in drei Tipps.

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Verkauft wird auf Facebook, via App und im Online-Shop. Eine Frage an dieser Stelle: Wo erwerben Sie beispielsweise Ihren Bürobedarf? Traditionelle Händler stehen derzeit stark unter Druck, da ihnen das Wachstum des Online-Handels einen bedeutenden Teil des Umsatzes mit den Stammkunden wegnimmt. Zusätzlich müssen sie preislich mit Web-Shops mithalten, obwohl sie mit ständig steigenden laufenden Betriebskosten konfrontiert werden.

Doch genau an dieser Stelle braucht die Branche Unterstützung von IT-Partnern und deren Kenntnis über die individuellen Anforderungen. „Damit der Weg der Kunden nicht am Laden vorbei führt, müssen hier innovative Lösungen genutzt werden, die digitale Optionen wie Smartphones und Tablets integrieren“, sagt auch Werner Schwarz, Retail-Experte bei CANCOM. Wir geben drei Tipps zum Thema Smart Retail.

1. Investitionen im Blick halten

Die Digitalisierung im Handel setzt Investitionen voraus. Sie betreffen unter anderem die Vernetzung, neue Kassensysteme oder auch zusätzliche Displays. Den Handel schreckt das indes nicht. Laut einer Umfrage unter Händlern, die die EHI Retail Institute GmbH durchgeführt hat, hält die Mehrheit mit über 70 Prozent diese Investitionen für nötig.

Denn dank „digitaler Regalverlängerung“ lasse sich das Angebot für die Kunden steigern. Dazu Schwarz: „Kommen Cloud-Lösungen zum Einsatz, entfallen weitere, aufwendige Investitionen in Hardware, Software und Verwaltung.“

2. Strategie definieren

Die Entwicklung einer geeigneten Strategie sowie die Anpassung interner Prozesse und Organisationsstrukturen gehört auch beim Thema Smart Retail dazu. Hier können IT-Dienstleister mit Branchen-Know How in allen Projektstufen nicht nur fundierte Beratung, sondern auch alle Komponenten aus einer Hand liefern.

Etwa bei der Frage, welche Hilfsmittel überhaupt zur Debatte stehen. So sind etwa die kontaktlosen Technologien, die am häufigsten beim Intelligenten Einkaufen verwendet werden, zu nennen. Hier finden sich etwa digitale Kommunikationsstandards wie NFC und BLE (Bluetooth Low Energy). Diese werden in den Geschäften mittels Terminals, sogenannter Beacons, verbreitet.

Der Vorteil für den Retail und Kunden gleichermaßen: Informationen werden generiert und entsprechend zur Verfügung gestellt. So können etwa Analysen gewonnen werden, wie Kunden mit Produkten interagieren.


Hier erfahren Sie in rund einer Minute, was Beacons im Retail leisten


3. Nutzerfreundlichkeit für Vertrieb und Kunden

Der Einzelhändler will sich weiterhin um sein Kerngeschäft kümmern – und nicht um die IT. Gleiches gilt für die Kundschaft, die nur Mehrwerte, aber keine Nachteile von digitalen Elementen spüren möchte.

Ein Beispiel: Kommen Access Points mit Beacon-Technologie zum Einsatz, so können Kunden via Push-Nachrichten auf bluetoothfähige Smartphones oder Tablets über spezielle Angebote informiert, Rabatte gewährt oder zu bestimmten Produkten „navigiert“ werden.

Was im Hintergrund passiert, soll auch im Hintergrund bleiben. Deshalb punktet auch hier der Betrieb über die Cloud, in der Anwendungen und Daten redundant in deutschen Rechenzentren gespeichert werden. Denn damit sind alle Regularien in puncto Datenschutz und Datensicherheit erfüllt.


Mehr Informationen zum Thema Smart Retail Solutions finden Sie auch hier.


Kunden gewinnen und begeistern

Aufgrund der Verbreitung mobiler Geräte durchläuft der Einzelhandel derzeit eine Phase des Umbruchs. Kunden nutzen mehr und mehr ihre Smartphones und Tablets, um Einkäufe in Geschäften zu tätigen, sodass sich der Kauf vor Ort von Grund auf verändert. Hier kann der Handel frühzeitig Initiative ergreifen und Lösungen beziehen, die sowohl den Vertrieb als auch die Kundschaft mit Mehrwerten versorgt.

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Quelle Titelbild: CANCOM

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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