4. August 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren
Digitalisierung als strategischer Ansatz

Was „business first“ für Geschäftsführer bedeutet

IT-Modernisierungen werden häufig als großer Kostenfaktor eingeschätzt. Themen wie Mobile Worplace oder Cloud bewirken deshalb bei Entscheidern vor allem eines: Eine grundsätzliche Vorsicht vor Investitionen, schließlich steckt oftmals bereits viel Geld in bestehender IT. Im Zuge der Digitalisierung setzt sich daher vermehrt der „business first“-Ansatz durch. Wir klären, was dahinter steckt.

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Zwei Jahre sind vergangen, seitdem die Bundesregierung ihre Digitale Agenda präsentiert hat. Mittlerweile wurden über zwei Drittel der Einzelmaßnahmen in den Unternehmen umgesetzt. Die Basis für eine Cloud-gestützte Wirtschaft in Deutschland wurde gelegt – ein voller Erfolg für die Bundesregierung, wie man etwa vom Branchenverband bitkom hört.

Und obwohl – beziehungsweise vielleicht gerade weil – sich ein Wandel vollzieht, sehen Business-Entscheider bei IT-Themen nach wie vor an erster Stelle den Kostenfaktor und nicht etwa die Mehrwerte der Digitalisierung in Punkto Effizienzsteigerung, Flexibilität oder Mobilität. Für Mitarbeiter, aber vor allem die IT-Leiter stellt sich somit eine große Herausforderung. Sie sollen eine moderne IT realisieren, die möglichst alle Vorteile der Digitalisierung beinhaltet, gleichzeitig aber mit minimalen Kosten verbunden ist.

Digitalisierung als strategisches Feld

Alleine in dieser betrieblichen Konstellation scheiden Ansätze wie „mobile first“ oder „cloud first“ schon an erster Stelle aus. Vielmehr hört man von verschiedenen Seiten vermehrt von „business first“, ein Ansatz für die Führungsebene, der sich auch bei IT-Themen zuerst an die Kosten-Nutzen-Relation richtet.

Hier stehen an erster Stelle eben nicht die neue Technologie selbst oder die technische Umsetzung. Auch Brennpunkte wie Datenschutz und Datensicherheit werden zunächst ausgeblendet.

Entscheidend ist bei business first welche Fachbereiche und Geschäftsfelder sowie -prozesse konkret von einer Digitalisierung des Unternehmens profitieren können. Wenn dieser Aspekt geklärt werden kann, dann folgt etwa das Gespräch mit den Anteilseignern und schließlich die Budgeteinteilung – und erst im Anschluss geraten technische Aspekte in den Fokus.


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Der Ansatz ist jedoch nicht neu. Wir erinnern an unsere Checkliste „Wo steht Ihr Unternehmen im digitalen Wandel?„, die eindrücklich zeigt, dass die Digitalisierung Sache der Geschäftsführung sein muss. Vielmehr geht es heute jedoch um richtige Argumentationsketten und die strategische Planung der Digitalisierung, jene Aspekte, die sich mit business first nun endgültig durchsetzen könnten. Und damit im Idealfall auch die letzten 46 Punkte der Digitalen Agenda der Bundesregierung, die bisher noch nicht abgeschlossen sind.

Übrigens: Laut bitkom erwarten bereits heute weit über drei Viertel aller Unternehmen, die ihre Abteilungen und Prozesse digitalisieren, ein deutliches Umsatzplus durch diese Maßnahmen.

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Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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