1. September 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren
Mobile Workplace

Dieses Convertible erfindet die Tastatur neu

Convertibles sind stark im Kommen. Sie mobilisieren den Arbeitsplatz der Zukunft auf ein neues Level und vereinen Flexibilität und Performance. Mit dem Yoga Book zeigt Lenovo nun, warum Tastaturen überflüssig werden könnten.

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Touchen, tippen, wischen, drücken – im Alltag nutzen wir Touchscreens, Tastaturen und Computermäuse teilweise parallel. Effizienz sieht anders aus – und das wissen auch die Hersteller.

Mit dem neuen Yoga Book vereint Lenovo die Vorteile eines Touchscreens, einer Tastatur und einer Maus in einem Device. CANCOM.info ist aktuell auf der IFA 2016 in Berlin und hat sich das futuristische Convertible genauer angesehen.

Gerade einmal 600 Euro müssen Konsumenten für das neue Yoga Book mit 10 Zoll Display auf den Tisch legen. Für Firmenkunden könnte das Device noch günstiger werden.

Arbeiten am Taschenbuch

Bild: Evernine

Kaum zu erkennen, aber als Grundlage für diese Tastatur dient ein professionelles Grafikboard. (Bild: Evernine)

Doch einen Schritt zurück: Lenovo zeigt auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin, wie man sich das Arbeitsgerät der Zukunft vorstellt.

Spannendste Eckdaten: Ein kompaktes Buchformat und eine Tastatur, die eigentlich ein umfunktioniertes Grafikboard für Webdesigner darstellt.

Der mobile Workplace so groß wie ein Schreibblock

Im Normalfall kennt man Notebooks und Convertibles als Mix aus Tastatur und Bildschirm. Nicht so bei diesem Gerät. Durch die zwei Panels, die sich zu einem ultradünnen Notebook öffnen, ist das Yoga Book wesentlich schmaler als vergleichbare Produkte. Zudem kommt es gerade einmal auf 690 Gramm insgesamt und lässt sich so ziemlich komfortabel transportieren.

Zusätzlich verfügt das Device über ein 360-Grad Scharnier, sodass Endanwender das Yoga Book auch als reines Tablet nutzen und die Tastatur einfach wegklappen können.

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Tastatur neu interpretiert

Die größte Besonderheit des Yoga Books nennt sich Halo-Tastatur. Eine vollwertige, beleuchtete Touchscreen-Tastatur, die Software und Hardware in einer Oberfläche vereint. Der Touchscreen besteht aus einem speziell dafür ausgewählten Glas, das ein raues, mattes Gefühl und Finish vermittelt und somit das bestmögliche Tipp-Erlebnis verspricht.


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Die Tastatur benötigt keine physischen Tasten und erscheint nur bei Bedarf mittels weißer Umrisse auf dem zweiten Panel des Yoga Books. Zusätzlich kann die Tastatur durch eine eigene Lern-Software die Tipp-Gewohnheiten des Nutzers erlernen und sich ihnen anpassen.

Unser Eindruck: Zwar geht die Halo-Tastatur eigentlich als Touchscreen durch, doch dank des haptischen Feedbacks konnten wir uns vor Ort relativ rasch daran gewöhnen und die Tastatur „blind“ wie ein herkömmliches Modell bedienen.

Dokumente automatisch digitalisieren

Bild: Evernine

So dünn wie ein Schreiblock und auch genauso nutzbar. Einfach ein Blatt Papier auf die Tastatur legen und das Yoga Book digitalisiert die Mitschrift. (Bild: Evernine)

Gerade bei schreib-intensiven Arbeiten birgt das neue Convertible von Lenovo noch einen durchdachten Mehrwert. Nutzer können mit einem beigefügten Stift mit echter Tinte auf ein Blatt Papier oder einen Notizzettel schreiben, der auf der multifunktionalen Tastatur liegt oder diesen als Eingabestift direkt auf dem Panel nutzen. Alles was man so kreiert – vom Gekritzel über Zeichnungen bis hin zu Notizen – wird mit der sogenannten Lenovo Note-Saving-App sofort digitalisiert und gespeichert.

Ein Ausblick in die digitale Landschaft

Neben Lenovo haben auch bereits Asus und Microsoft spannende Convertibles auf der IFA präsentiert. Ein erstes Fazit: Der Arbeitsplatz wird nicht nur digital und flexibel, sondern wird sich den Gewohnheiten der Nutzer anpassen. Tragekomfort, Bedienung und auch Sicherheitsaspekte stehen ganz klar im Fokus der Hersteller.

Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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