20. Oktober 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Die vier häufigsten Folgen von Cybercrime in Unternehmen

Fast täglich treffen mittlerweile Nachrichten über cyberkriminelle Aktivitäten in Unternehmen ein. Das große Problem: Sicherheits-Software, Schulungen und Berichte scheinen keine Verbesserung der IT-Security in der deutschen Wirtschaft hervorzurufen. Das zeigt nun auch eine neue Umfrage eines Spezialisten.

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Vielleicht haben Sie das auch schon gehört: Fast jeder zweite Internetnutzer ist in Deutschland in den vergangenen 12 Monaten Opfer von Cybercrime geworden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervor.

Nun werden jedoch auch zunehmend die Folgen eines kriminellen Datenübergriffes bekannt. Hier die neuesten Fakten von 2016:

✔ Knapp die Hälfte der betroffenen Unternehmen hat infolge der Angriffe einen finanziellen Schaden erlitten.
✔ Ebenfalls mussten rund 45 Prozent der Unternehmen Ihre Hard- und Software nach dem Angriff ersetzen.
✔ Bei gut zwei Drittel der befallenen Business-Smartphones traten aggressive Werbemaßnahmen auf.
✔ Vereinzelt wurden von den Smartphones Kundendaten entwendet oder die Telefone wurden über Fernzugriff abgeriegelt.

„Mit Schadprogrammen können die Daten der Nutzer ausgespäht und für kriminelle Aktivitäten missbraucht werden. Anti-Viren-Programme und Firewall sind der absolute Basisschutz für jeden Computer“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Winfried Holz.

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Weit verbreitet ist die digitale Erpressung mittels so genannter Ransomware, die den Zugang zum Computer versperrt und nur gegen Zahlung eines Lösegelds diesen wieder frei gibt. Ein großes Problem ist der Diebstahl und Missbrauch digitaler Identitäten.

Wie sich Unternehmen aktuell vor Cyberangriffen schützen, zeigen diese Top 6:

6) Vier von fünf Internetnutzern betreiben ein Virenschutz-Programm.
5) Zwei von drei nutzen eine Firewall auf ihrem Computer.
4) Jeder dritte Internetnutzer verwendet einen Passwort-Safe.
3) Jeder Fünfte verwendet Anonymisierungsdienste wie „Tor“.
2) Immerhin 19 Prozent verschlüsseln E-Mails.
1) Nur noch ein Sechstel verschlüsselt Dateien.


In punkto IT-Security erwarten Sie vollständigen Schutz? Hier erfahren Sie mehr.


Quelle Titelbild: Evernine

 

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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