10. Oktober 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Mobile-Shopping: So sieht die Zukunft des Online-Handels aus

Die Zahl der Smartphone Shopper wächst, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Um die gestiegene Bereitschaft der Kunden zum Mobile-Shopping für das eigene Unternehmen nutzen zu können, sollten Vertriebsabteilungen jedoch neue Wege frühzeitig erkennen und gehen. Welche das sind, lesen Sie hier.

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Online-Shopping gehört für viele Konsumenten heute zur Selbstverständlichkeit. Wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben hat, kaufen über die Hälfte aller Internetnutzer ab 14 Jahren über Laptop oder Desktop-PC ein.

Doch es zeichnet sich ein neuer Trend ab: Immer mehr Menschen nutzen auch das Smartphone, um Online-Bestellungen zu tätigen. Schon weit über ein Drittel (39 Prozent) der Befragten sind bekennende Smartphone-Shopper, jeder Dritte greift auf sein Tablet zurück. Doch was bedeutet dieser Wandel für die Online-Retailer?

Ständige Anpassung an neue Kundenbedürfnisse

Von den Klassikern wie Büchern und Kleidung bis hin zu Briefmarken, Medikamenten oder frischen Lebensmitteln gibt es heute alles auch online zu kaufen. Fast jeder Internetnutzer über 14 hat demnach auch im letzten Jahr im Internet eingekauft.

Diese Entwicklung zeigt deutlich, wie sehr das Konsumverhalten im Netz im Alltag der Kunden angekommen ist. Dabei steht für die Online-Retailer immer im Vordergrund, das Einkaufserlebnis für den Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten.


Hier erfahren Sie, wie Smart Retail Solutions Ihren Vertrieb modernisieren können.


Mindestens so wichtig wie ein vielfältiges Produktangebot sind schnelle Lieferzeiten: Same-Day- oder sogar Same-Hour-Delivery finden großen Anklang bei den Kunden, da sie ihre Online-Bestellung ebenso schnell in Händen halten möchten wie beim Einkauf im Laden.

Aufgrund der rasant wachsenden Zahl der Smartphone-Shopper wird es außerdem immer wichtiger, auch das mobile Einkaufserlebnis zu verbessern. Die Anpassung von Online-Shops an mobile Endgeräte oder die Bereitstellung ausgefeilter Apps wird so zu einer essenziellen Maßnahme.

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Lebensmitteleinkauf im Internet

Es überrascht nicht, dass auch beim Online-Einkauf von Lebensmitteln Pioniere der Webshops wie Amazon die Nase vorne haben. Mit über einem Viertel der Befragten liegen allerdings Online-Händler, die regionale Produkte verschiedener Erzeuger anbieten, direkt auf dem zweiten Platz. Dieses Ergebnis verdeutlicht, dass Kunden auch beim Einkauf im Internet regionale Produkte oftmals bevorzugen.

Die größte Hürde: Da gerade bei Lebensmitteln die Bestellungen schnell beim Kunden ankommen sollen, eröffnen sich für die Zukunft neue Möglichkeiten der Zustellung. Rund ein Drittel der Internetnutzer ab 14 kann sich vorstellen, Lieferungen zukünftig auch via Roboter oder Drohne zugestellt zu bekommen. Festzuhalten bleibt: Je schneller, günstiger und zuverlässiger die Logistik-Prozesse der Online-Händler werden, desto mehr Kunden werden sie dadurch locken und halten können.

Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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