28. Oktober 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

So nutzen Sie Digitale Sprachassistenten im Arbeitsalltag

„Siri, wie wird das Wetter heute?“ – Wir wagen zu behaupten, dass mehr und mehr Menschen die ersten Sätze des Tages mittlerweile an ihr Smartphone richten. Digitale Sprachassistenten wie Siri, Google Now oder Cortana können den Alltag um einiges erleichtern und in der Geschäftswelt etwa bei der Terminplanung oder dem Verfassen von E-Mails unterstützen. Wie sie Sprachassistenten schon heute in Ihren Arbeitsalltag integrieren, lesen Sie hier.

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Digitale Sprachassistenten können schon längst mehr als nur mal eben nach dem Wetter zu sehen. Sie erlauben es, freihändig und auf Zuruf Befehle zu geben oder alle erdenklichen Fragen zu stellen.

Für den Hausgebrauch kommen bereits eigene Devices auf den Markt, durch die sich so ziemlich jedes Gerät ansteuern lässt, dass mit dem WLAN verbunden ist. Intelligente Lautsprecher wie Amazon Echo oder Google Home sollen zukünftig per Sprachsteuerung Licht, Heizung, TV oder Musikanlage bedienen können – ohne dass auch nur ein einziger Knopfdruck erfolgen muss.

Wie eine Studie des Digitalverbandes Bitkom zeigt, sind bereits heute vier von zehn Befragten ab 14 Jahren dazu bereit, auch solch stationäre Sprachassistenten zu nutzen.

„Die Technologie hat das Potenzial, die Haushalte zu erobern und den Alltag in den eigenen vier Wänden zu vereinfachen“, erklärt Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics.

Sprachassistenten als Büro-Helfer

Doch damit nicht genug: Die Sprachassistenten können nicht nur zu Hause, sondern auch in der Arbeit zum praktischen Helferlein werden. Durch Big Data und künstliche Intelligenz eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für den Einsatz in Unternehmen.

Denn im Büro können Digitale Sprachassistenten weit größeren Nutzen bringen, als nur E-Mails zu schreiben, Termine anzulegen oder Anrufe zu tätigen. Sie sind in der Lage, große Datenbanken zu durchsuchen, mit Kontext-Wissen über ihre Nutzer zu arbeiten oder sogar Big-Data-Auswertungen durchzuführen.

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Der letzte Punkt dürfte in der heutigen Zeit, in der Daten als wichtigster Rohstoff vieler Unternehmen gelten, von besonderer Bedeutung sein. Ein Sprachassistent, egal ob auf dem Smartphone oder als stationäres Device, der auf Zuruf große Datenmengen auswertet oder komplexe Analysen durchführt, kann den Arbeitsalltag seiner menschlichen Kollegen enorm erleichtern.

Zukünftig könnte hier auch das Thema künstliche Intelligenz immer interessanter werden. Denken Sie beispielsweise an Super-Computer wie den IBM-Watson, der komplexe Aufgaben nicht nur analysieren, sondern auf Basis seiner Ergebnisse auch konkrete Handlungsempfehlungen aussprechen kann.


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Kombiniert man nun einen Digitalen Sprachassistenten mit solch komplexen Analyse- und Prognose-Funktionen, erhält man ein Tool, das Mitarbeiter aller Hierarchieebenen nicht nur bei kleinen Aufgaben unterstützt, sondern effektiv die Entscheidungsfindung erleichtern kann – kinderleicht gesteuert über einfache, mündliche Befehle.

 

Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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