9. November 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Digital Workplace: Die wichtigsten Tipps für Unternehmen in der Digitalisierung

Europäische Mittelständler haben zwar großes Interesse an der Einführung digitaler Arbeitsplätze. Eine entsprechende Strategie fehlt jedoch oft. CANCOM.info gibt Business-Entscheidern drei wichtige Tipps an die Hand, wie Sie den digitalen Arbeitsplatz vorantreiben.

Unser Alltag hat sich in den letzten Jahren enorm verändert, vieles ist digital geworden: Kaffeemaschine, Heizung und Alarmanlage regeln wir per Smartphone. Wir shoppen mobil und lassen liefern. Wir bewegen uns in sozialen Netzwerken. Wir sind moderne, flexible Konsumenten – „always on“, immer unterwegs.

Flexibilität für moderne Unternehmen unverzichtbar

Im Büroalltag sieht es da nicht anders aus: Die wenigsten Unternehmen beharren noch auf einen festen Arbeitsplatz im Büro. Home-Office ist schon längst kein Fremdwort mehr und auch die Arbeit von unterwegs wird immer beliebter.

So geht bei Dienstreisen im Zug oder im Flugzeug längst keine Zeit mehr verloren, weil auf dem Notebook, Tablet oder gar Smartphone weitergearbeitet wird.

Voraussetzung für so viel Flexibilität und Mobilität ist dabei selbstverständlich die entsprechende Anpassung der IT-Struktur eines Unternehmens. Daten müssen jederzeit und von überall auf allen erdenklichen Endgeräten verfügbar sein, und auch die interne Kommunikation darf während eines Einsatzes außerhalb des Büros nicht auf der Strecke bleiben.

Möglich macht all das ein Trend, der im Zuge der Digitalen Transformation in aller Munde ist: der Digitale Arbeitsplatz. Ortsunabhängiger Zugriff auf die Unternehmens-IT sowie ständige Erreichbarkeit wird heute vor allem durch die Auslagerung vieler Daten mithilfe einer Cloud-Lösung realisiert.


Diese Ansprüche haben 85 Prozent aller User an den Digital Workplace:

✔  Flexibilität
✔  Cloud-Zugriff
✔  Sicherheit
✔  Einfache Bedienbarkeit


Digital Workplace: Trend mit Hindernissen

Leider hat dieser Trend auch einige Schattenseiten. Vielen Entscheidern, vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen, bereiten vor allem zwei Themen große Sorgen: Sicherheit und Kosten.

In puncto Datensicherheit liegt vielen Firmenchefs schwer im Magen, dass die Transparenz der Cloud Services mangels unternehmenseigener Expertise oft zu wünschen übrig lässt. Wo werden die Daten gespeichert und wer hat Zugriff darauf? Welche Möglichkeiten gibt es, sensible Daten ausreichend abzusichern?


Auch Sie machen sich Sorgen über den Schutz Ihrer Daten? Informieren Sie sich hier über die sicheren Lösungen durch die CANCOM AHP Enterprise Cloud.


Auch der Kostenpunkt macht vielen kleineren Unternehmen zu schaffen, da sich die Ausgaben nicht auf einen einmaligen „Bereitstellungspreis“ beschränken, sondern monatliche Betriebskosten für die Dienste aus der Cloud anfallen.

Solche Bedenken sind vor einer derart großen Umstellung wie der Einrichtung eines Digitalen Arbeitsplatzes selbstverständlich berechtigt. Mit der richtigen Vorbereitung sowie einer durchdachten Herangehensweise können Sie allerdings dafür sorgen, dass die Arbeit mit der Cloud zukünftig völlig sorgenfrei abläuft. Wir haben drei der wichtigsten Tipps kurz für Sie zusammengefasst:

1. Unternehmenskultur anpassen

Mit der Umstellung hin zum Digital Workplace gehen natürlich einige große Veränderungen einher. Die damit verbundene Migration von Daten und Anwendungen in die Cloud bedeutet auch, dass Sie sich von bestehenden Strukturen und Abläufen verabschieden müssen.

Halten Sie nicht krampfhaft an Ihrem alten Businessmodell fest – nutzen Sie stattdessen die Gelegenheit, ein neues, zukunftsträchtiges Modell einzuführen.

Denn mit dem Umzug in die Cloud bietet es sich geradezu an, neue Unternehmensstrukturen zu entwickeln. Es ist sinnvoll, sich im Zuge der Migration auf aktuelle Verfahren und Technologien einzulassen.

Tipp: Eine interessante Cloud-Lösung liefert beispielsweise CANCOM mit der CANCOM AHP Enterprise Cloud: Ideal für den Digitalen Arbeitsplatz, liefert das Unternehmen mit dieser Enterprise Workplace Architektur eine sichere und vollkommen mobile Arbeitsplatzumgebung mit sämtlichen Applikationen.

2. Mitarbeiter für den Strukturwandel gewinnen

Bild: Evernine

Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, wie sie konkret vom Digital Workplace profitieren können. (Bild: Evernine)

Selbstverständlich reicht es nicht nur, sich um alle technischen Gegebenheiten zu kümmern. Bei solch großen Veränderungen ist es mindestens genauso wichtig, auch die eigenen Mitarbeiter abzuholen.

Denn nicht alle fiebern umfassenden technischen Neuerungen gespannt entgegen. Viele stehen ihnen zunächst eher skeptisch gegenüber: Wieso die bestehenden Strukturen verändern, wenn doch alles so gut funktioniert?

Verpassen Sie es daher nicht, Ihre Mitarbeiter Schritt für Schritt an den Digital Workplace in der Wolke heranzuführen. Richten Sie Workshops ein, um den Kollegen die Vorteile der Digitalen Transformation aufzuzeigen. Angepasste Office-Anwendungen, Cloud-Speicher für Dokumente oder vernetzte, ortsunabhängig ansteuerbare Drucker sind nur einige Beispiele, die hier zu nennen sind.

Wichtig ist grundsätzlich eines: Schaffen Sie eine positive Einstellung gegenüber der Cloud-Migration.

3. Fachpartner mit einbeziehen

Selbstverständlich verfügt nicht jedes Unternehmen über ausreichend Expertise, um die Migration in die Cloud komplett selbstständig bewältigen zu können. Lassen Sie sich an dieser Stelle unbedingt von externen Partnern beraten.

Diese analysieren vor dem Umzug die vollständige IT-Infrastruktur Ihres Unternehmens, stellen konkrete Strategien für eine sichere und reibungslose Umstellung bereit, und kümmern sich Schritt für Schritt um die finale Umsetzung.

Neben der sorgfältigen Planung und Einführung des Digitalen Arbeitsplatzes halten kompetente Beratungshäuser zudem auch nach der Migration die Sicherheitsstandards im laufenden Betrieb verlässlich hoch.

Hilfe können IT-Partner etwa bei der Einführung stringenter Sicherheitsregeln leisten. Diese sind dringend notwendig, um von allen Vorteilen des Cloud Computing profitieren zu können. Dazu gehört unter anderem auch die Implementierung konsequenter Kontrollen für alle im Unternehmen verwendeten Geräte.

Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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