9. November 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Die neuen Apple Macbooks: Das sollten Businesskunden wissen

Bei der neuesten Generation der Apple-Notebooks hat sich wieder mal einiges getan: Das aktuelle MacBook Pro verabschiedet sich von den meisten Schnittstellen, setzt dafür aber auf eine neue Touch Bar. CANCOM.info zeigt, welche Vor- und Nachteile die Änderungen für den Einsatz im Büro haben.

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Expertenmeinungen zufolge ist Apple mit seinem neuesten Produkt nicht der große Wurf gelungen. Natürlich gibt es auch diesmal wieder einige Neuerungen im MacBook, die das Gerät zu einem guten Arbeitsnotebook machen.

Doch wirklich bahnbrechend ist leider keine der Veränderungen. Im Gegenteil: Einige dürften ihre Besitzer sogar ein wenig verärgern.


Die größten Neuerungen auf einen Blick:

✔ Vier USB-Typ-C-Ports
✔ Ansonsten (bis auf Audio-Klinkenbuchse) keine weiteren Schnittstellen
✔ Touch Bar bei ausgewählten Modellen
✔ ESC-Taste wurde abgeschafft


Die Vorteile der neuen Generation

Natürlich gibt es nicht nur Grund zu Meckern. Zuerst wollen wir uns auf die positiven Neuerungen konzentrieren, die die neue MacBook-Generation mit sich bringt.

Zwar wurde weder in der 15-Zoll-, noch in der 13-Zoll-Variante ein vollwertiger Touchscreen verbaut, aber dennoch bewegt sich Apple langsam in die richtige Richtung: Ein schmaler OLED-Touchscreen ersetzt nun die Funktionstasten.

Das Besondere an der neuen Touch Bar ist, dass sie je nach geöffneter Anwendung andere Befehle anzeigt, die so nun wesentlich schneller bedient werden können. Besonders praktisch im Business-Einsatz ist dabei, dass auch Drittanbieter-Programme die Touch Bar unterstützen können. Bei Microsoft Office sowie einigen Adobe-Anwendungen funktioniert das bereits jetzt sehr gut.

An Leistungsfähigkeit konnte das Apple-Notebook etwas zulegen, während es gleichzeitig wieder einmal etwas dünner und leichter als sein Vorgänger-Modell gestaltet wurde. Die Akkulaufzeit soll beim Surfen oder bei der Videowiedergabe rund zehn Stunden betragen, was für den Office-Einsatz durchaus genügen dürfte.

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Die Nachteile, die Kunden verärgern könnte

Leider gibt es auch ein paar Kritikpunkte, die bei manchen Nutzern Fragen aufwerfen könnten. Wie beispielsweise auf den ersten Blick auffällt, ist die ESC-Taste von der Tastatur verschwunden. Wer von dieser oft Gebrauch macht, sollte sich also möglichst schnell an ein Leben ohne die Taste gewöhnen.

Das größte Manko dürfte aber die neue Schnittstellen-Auswahl sein. Die MacBooks bieten zwar im Gegensatz zum aktuellen iPhone noch eine Audio-Klinkenbuchse – dafür sucht man Cardreader oder herkömmliche USB-Anschlüsse allerdings vergeblich.

Verbaut wurden lediglich vier USB-Typ-C-Ports. Alle vier Slots können nun als 4K-Videoausgang oder Stromanschluss dienen, was sich als durchaus praktisch erweisen dürfte.

Wer allerdings auf andere Schnittstellen nicht verzichten kann oder möchte, muss in einen speziellen Adapter investieren. Im Office kann sich der ständige Einsatz des zusätzlichen Gerätes vielleicht als lästig erweisen. Hier kommen häufig viele Geräte mit USB-Anschluss zum Einsatz.

 

Quelle Titelbild: Apple

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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