10. November 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

USB-Sticks in Unternehmen: Ein unterschätztes Sicherheitsrisiko

Auch in Zeiten der Cloud ist der USB-Stick ein treuer Begleiter im Berufsalltag. Das Problem: Mehr als die Hälfte der Unternehmen sichert ihre Daten auf USB-Flashspeichern unzureichend – bei Geräteverlust können sensible Daten so leicht verloren gehen. Das ist das Ergebnis einer Kingston-Studie. Mit den verschlüsselten Datensticks von Kingston haben Sie die Möglichkeit, diese Sicherheitslücke zu schließen.

USB-Sticks sind in Unternehmen immer noch weit verbreitet. Laut einer Kingston-Studie von Oktober 2016, in der 188 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen befragt wurden, haben 95 Prozent der Mitarbeiter mindestens einen USB-Stick beruflich im Einsatz. Jeder dritte Befragte gibt sogar an, mehr als fünf USB-Sticks zu verwenden.

Die Vorteile des Speichermediums liegen auf der Hand: Neben der Möglichkeit, Daten unkompliziert auf verschiedenen Endgeräten abzurufen, bietet sich der Einsatz vor allem für Geschäftsreisen an, wenn Mitarbeiter unschlüssig sind, ob sie Zugriff auf ihre Daten in der Cloud haben oder Daten wegen einer unsicheren Netzwerkverbindung nicht sicher verschicken können.

USB-Flashspeicher können schnell zur Sicherheitslücke werden

Trotz vielfältiger Verwendung sind nur wenige USB-Sticks vor unautorisiertem Zugriff ausreichend gesichert. Obwohl jedes vierte Unternehmen in der Kingston-Studie angibt, auch sensible Daten auf dem Speichermedium zu sichern, verfügen mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen (56%) über keinen angemessenen Datenschutz. Nur 20 Prozent aller verwendeten USB-Sticks haben eine hardwarebasierte Verschlüsselung. Softwarebasiert sind es rund 30 Prozent. Wenn ein USB-Stick nicht mehr gefunden wird, was in fast drei Viertel der Unternehmen (72%) schon einmal vorgefallen ist, besteht also in vielen Fällen die Gefahr, dass sensible Daten ungeschützt verloren gehen.

Die Ergebnisse zeigen: Vielen Entscheidern und Mitarbeitern scheint nicht bewusst zu sein, welcher Gefahr ihre Daten ausgesetzt sind.

Mehr Sicherheit mit den hardwareverschlüsselten USB-Sticks von Kingston

Neben einem sorgsameren Umgang mit den Sticks – beispielsweise sollen USB-Sticks mit sensiblen Daten sicher im Büro aufbewahrt und nicht nach Hause mitgenommen werden – benötigt es die richtige Technologie, um optimalen Datenschutz zu gewährleisten. Hierfür hat Kingston fünf verschlüsselte Datensticks im Portfolio: Den DataTraveler 2000, den DT4000, den DT Vault Privacy 3.0, den IronKey D300 sowie den IronKey S1000. Alle USB-Sticks lassen sich einfach mit einem Passwort sichern.

Eine komplett sichere USB-Lösung kann außerdem eine Verwaltungsplattform beinhalten, die Unternehmen das Management der verschlüsselten USB-Sticks erleichtert. Bei Geräteverlust können die Daten auf dem USB-Stick so zentral verwaltet und gegebenenfalls gelöscht werden. Diese Verwaltungsplattformen, als Encrypton Management Platform bezeichnet, wie SafeConsole und IronKey EMS von DataLocker ermöglichen auch das Zurücksetzen von Passwörtern oder ein Update des Geräteinventars sowie die automatische Anwendung von Sicherheitsrichtlinien auf die im Unternehmen eingesetzten USB-Sticks – wobei die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien erzwungen werden kann.

Dank SafeConsole und IronKey EMS weiß ein Unternehmen genau, wie viele USB-Sticks von welchem Modell im Einsatz sind, welchen Mitarbeitern sie zugeordnet sind und wo sie eingesetzt werden. Ein Unternehmen kann Reportings erstellen, in denen für jeden Datenstick unter anderem Informationen zur Konfiguration, zum geografischen Standort, zum Status oder zu den letzten Aktivitäten detailliert aufgeführt werden. So hat ein Unternehmen jederzeit die völlige Kontrolle über die beruflich eingesetzten Sticks.

Mit IronKey EMS kann der USB-Speicher zudem physikalisch zerstört werden. So wird bei Verlust oder Diebstahl des Datensticks sichergestellt, dass der Speicher keinesfalls, selbst bei Kenntnis des Passwortes, weiter verwendet wird.

Die Kingston IronKey und die Kingston DataTraveler USB-Sticks halten alle Richtlinien der EU Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ein. Die im Mai 2016 in Kraft getretene Verordnung ist konzipiert zum Schutz gespeicherter sensibler Daten und ihrer Übertragung. Dies ist vor allem für Behörden und Regierungen wichtig: So können zum Beispiel Gerichtsbeamte ihre Prozessakten vor Ort überprüfen und aktualisieren.

Videos von CANCOM.info

Fazit: Die verschlüsselten USB-Sticks von Kingston helfen Unternehmen dabei, Verschlüsselungsstandards wie die neue EU-Datenschutzverordnung einfach zu erfüllen und Daten auf höchster Ebene und über alle mobilen Geräte hinweg zu schützen.

 

Quelle Titelbild: xiaoliangge/Fotolia

Hier schreibt Christian Schinko für Sie

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