23. Dezember 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

IBM und BMW: Fahrer sprechen mit Autos

Persönlicheres Fahrerlebnis, immer intelligentere Fahrassistenzsysteme, natürliche Interaktion mit dem Fahrzeug: Ein Auto ist schon lange kein reines Transportmittel mehr. BMW hat aus diesem Grund seine Kooperation mit IBM im Münchner Watson Hauptquartier vorgestellt.

Automobilkonzerne arbeiten kontinuierlich daran, das Fahrerlebnis für ihre Kunden zu verbessern. Im Rahmen eines Pilotprojektes will BMW nun zusammen mit IBM Wege finden, wie Künstliche Intelligenz die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Fahrer in Zukunft noch weiter verbessern kann.

Kooperation im IBM Watson Hauptquartier

Konkret sieht die Zusammenarbeit wie folgt aus: Ein Team von BMW-Ingenieuren wird zusammen mit einem IBM-eigenen Team an Forschern, Beratern und Entwicklern in den Highlight-Towers im Münchner Norden an neuen Konversationsschnittstellen arbeiten, die ein personalisiertes Fahrerlebnis ermöglichen.

Außerdem ziehen auch vier BMW i8 zu IBM, auf denen zu Testzwecken Prototyp-Lösungen installiert sind. Diese laufen auf IBMs Bluemix-Cloud-Plattform und sollen zeigen, was die neuen Schnittstellen mit Hilfe der Watson-Technologie erreichen können.

Mehr Informationsfluss durch Watson

Bereits jetzt entwickeln sich Fahrzeuge immer mehr zu fahrenden Rechenzentren, bestehend aus einer Vielzahl von Sensoren und Computern, die nicht nur Informationen zu Fahrer und Auto, sondern auch zu den übrigen Insassen und der Umgebung sammeln.

Am BMW i8 werden die Entwickler von IBM und BMW zukünftig arbeiten. (Bild: BMW Group)

Im Zuge der Kooperation sollen zudem meteorologische Daten der IBM-Tochter The Weather Company und Echtzeit-Informationen rund um die Route, das Verkehrsaufkommen und den Fahrzeug-Status erfasst und an den Fahrer weitergegeben werden.

Weiterhin planen IBM und BMW, etwa die Gebrauchsanweisung des Autos von Watson erfassen zu lassen. Auf diese Art wird es dem Fahrer ermöglicht, in natürlicher Sprache Fragen an das Auto zu richten und sich gleichzeitig noch auf den Straßenverkehr zu konzentrieren.

BMW als erster Collaboration-Partner

Durch die Zusammenarbeit wird der bayrische Automobilbauer der erste Partner von IBM auf diesem Gebiet. Ziel des Projektes ist es, in einem der sogenannten „Industrie-Collaboratories“ von Big Blue an neuen Möglichkeiten des Internet of Things für die Automobilbranche zu feilen.

„Watson verändert die Art und Weise, wie Menschen mit der physischen Welt interagieren“, äußert sich auch Harriet Green, Global Head von IBM Watson IoT-Business. Durch die Kooperation biete sich für Autofahrer vielleicht schon bald die Möglichkeit, von Watsons Dialog- und Machine-Learning-Fähigkeiten zu profitieren.

Quelle Titelbild: IBM 

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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