22. Dezember 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

IT-Outsourcing: Flexibilität-as-a-Service

Outsourcing stellte bisher für viele Unternehmen eine reine Möglichkeit zur Kostensenkung dar. Mittlerweile geht es in vielen Betrieben jedoch mehr und mehr darum, wie schnell man sich den wechselnden Kundenanforderungen anpassen und sich gegenüber jungen Konkurrenten behaupten kann.

Ein Blick auf den ISG Index für das dritte Quartal 2016 zeigt: In der EMEA Region sind Outsourcing-Aktivitäten nicht nur weiter gewachsen – viel mehr befinden sie sich in einem regelrechten Umbruch.

Restrukturierungen prägen zunehmend die Outsourcing-Verträge, die im vergangenen Quartal abgeschlossen wurden.

Vertragsvolumen in Q3 wieder gewachsen

Insgesamt lässt sich zunächst festhalten, dass das gesamte Vertragsvolumen auf dem Outsourcing-Markt weiter gestiegen ist. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das klassische Outsourcing-Geschäft ein Plus von gut sechs Prozent verzeichnen.

Beeindruckend: Die As-a-Service-Aktivitäten sind im gleichen Zeitraum um über ein Drittel angestiegen.

Diese Entwicklung zeigt deutlich, in welche Richtung sich der Ousourcing-Markt allmählich bewegen könnte: Kunden ändern ihre Bedürfnisse immer schneller und setzen vermehrt auf Automatisierung, weshalb Unternehmen auch in Zukunft mehr und mehr operatives Geschäft in die Cloud verlagert werden.

Videos von CANCOM.info

Viele kleine Verträge ersetzen den Allround-Deal

Die sich stetig wandelnden Anforderungen bedürfen größerer Flexibilität, welche von den klassischen Providern nicht mehr abgedeckt werden könnenDas bedeutet: Einige Unternehmen splitten Ihre Outsourcing-Aktivitäten daher zunehmend auf, um stets flexibel zu bleiben und mit neuen Lösungen den gestiegenen Anforderungen gewachsen zu sein.

Mehrere Nischen-Anbieter sind oftmals die bessere Wahl. (Bild: Evernine)

CANCOM.info meint: Komplexe IT-Landschaften müssen kontinuierlich neu verändert und angepasst werden. Das gelingt nicht mehr mit dem einen Provider, der alle Lösungen aus einer Hand anbietet. Kleine Einzelverträge, verteilt auf verschiedenste Anbieter, ermöglichen es Unternehmen, je nach Bedarf die eigene Infrastruktur je nach Bedarf anzupassen.

As-a-Service-Deals beliebt wie nie

Aus genau diesem Grund steigt die Zahl der As-a-Service-Deals weiter an – und das nicht nur in der EMEA Region, sondern weltweit. Für die gestiegene Flexibilität, die durch den Abschluss vieler kleiner Verträge einhergeht, nehmen Unternehmen heute auch kleinere Kontrollverluste in Kauf.

Hinzu kommt, dass sich mittlerweile immer öfter Nischenanbieter oder Speziallösungen zum Mittel der Wahl entwickeln: Was bisher als schwer integrierbar galt, wird aktuell zur unverzichtbaren Option, die zur Realisierung eines schlagkräftigen Programms beiträgt.


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Quelle Titelbild: Evernine

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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