2. Dezember 2016 | pArtikel drucken | kKommentieren

Mobiler Workspace: So könnte der Arbeitsplatz für den Außendienst bald aussehen

Mobiles Arbeiten bedeutet heute häufig mehr, als der simple Laptop in der Reisetasche. Nissan hat sich dem Trend ‚mobile Workplace‘ sogar sehr zu Herzen genommen: Der Autohersteller präsentiert ein durchdesigntes mobiles Büro.

Wie wird sich der Arbeitsplatz in Zukunft verändern? Behält jeder seinen festen Sitzplatz im Büro, oder arbeiten wir immer ortsunabhängiger?

Auch am japanischen Automobilbauer Nissan gehen solche Fragen nicht vorbei. Das Konzept, dass nun als Antwort vorgestellt wurde, zeigt interessante Einblicke, wie man den Gedanken des mobilen Arbeitsplatzes auf die Spitze treiben kann. Und: Dieses Büro hält sogar eine italienische Espressomaschine bereit.

Office auf Rädern

So sieht der Workspace von innen aus. (Bild: Nissan)

Für eines der komfortabelsten mobilen Büros entwickelt Nissan derzeit in Zusammenarbeit mit „Studio Hardie“ ein vollausgestattetes Mini-Büro – und zwar in einem umgebauten Elektrotransporter. Das „Studio Hardie“ ist ein britisches Designunternehmen, das sich auf außergewöhnliche Projekte, in denen Tradition mit innovativen Konzepten verschmelzt wird, spezialisiert hat.

Der sogenannte Nissan e-NV200 Workspace beherbergt tatsächlich alles, was zu einem richtigen Office dazu gehört: Kaffeemaschine und Kühlschrank, Schreibtisch, Stifte und ein Rechner mit Touchscreen und Internetanschluss.

Außerdem verfügt der Workspace über ein Panoramadach, Echtholzböden und knallige Designerstühle – alles auf engstem Raum. Eine angenehme Arbeits-Atmosphäre wird hier offensichtlich ganz großgeschrieben.

Viele versteckte Features

Wer im Sommer die Sonne auch während der Arbeit genießen will, kann die Schiebetüren sowie das Heck des Wagens öffnen und sogar eine kleine Plattform, die quasi als Terrasse dient, herausziehen.

Und wenn man den Transporter für einen kurzen Lunch-Ausflug ins nächste Café doch mal stehen lassen will? Auch daran hat Nissan gedacht: In der Hecktür des Transporters ist platzsparend ein Klapprad untergebracht.

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Neuer Arbeitsplatz der Zukunft?

Einen ganz entscheidenden Vorteil hätten motorisierte Büros schon jetzt: Lästiges Pendeln kann Ihnen als Besitzer dieses Gefährts gänzlich erspart bleiben. Denn arbeiten kann man damit, von wo aus auch immer man möchte. Ob am Bordstein, mitten im Grünen oder am Strand – wo noch ein Parkplatz frei ist, können Arbeitnehmer einfach ihren Arbeitsplatz aufschlagen.

Die Redaktion ist von dem Konzept eines mobilen Arbeitsplatzes begeistert, da sowohl Funktionalität als auch Design auf kleinstem Raum überzeugend wirken. Gerade in der heutigen Zeit, in der feste Arbeitsplätze immer häufiger durch sogenanntes „Hot Desking“ ersetzt werden, bei dem sich mehrere Kollegen zu verschiedenen Zeiten einen Arbeitsplatz teilen, sehen wir in dem Nissan-Bürotransporter eine gelungene Alternative.

 

Quelle Titelbild: Nissan

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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