10. Januar 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Cloud im Auto: Erste Hersteller setzen auf Vernetzung

Auch im neuen Jahr sollen weitere Bereiche des Arbeitsalltags vernetzt werden. Für ein spannendes Thema sorgten hier zuletzt diverse Automobilhersteller auf der Consumer Electronics Show 2017 in Las Vegas. CANCOM.info zeigt, wie Arbeitstätige selbst im Auto produktiv werden können.

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Wer oft berufsbedingt mit dem Auto unterwegs sein muss, kennt das Problem: Vom Fahrzeug aus an Konferenzen teilzunehmen, ist nicht immer einfach. Entweder scheitert es an der wackeligen Verbindung, oder der komplizierte Login will partout nicht funktionieren. Sich dann auch noch auf den Verkehr zu konzentrieren, fällt oft schwer.

Fahrzeuge gehen in die Cloud

Verschiedene Automobilhersteller wollen ihre Fahrzeuge nun zum wortwörtlichen mobilen Arbeitsplatz umfunktionieren. Zwar gehört die Vernetzung mit der Cloud nicht unbedingt zur Kernkompetenz der meisten Autobauer – doch deshalb wollen viele in Zukunft auf Kooperationen mit Kommunikations-Spezialisten setzen. Erste Einblicke bot hier die US-Traditionsmesse CES in Las Vegas.

So arbeitet beispielsweise die Renault-Nissan-Allianz bereits als erster offizieller Partner mit Microsoft zusammen, um eine vom Software-Riesen entwickelte Cloud-Plattform in ihre Fahrzeuge zu integrieren. Damit soll der Zugriff vom Auto aus auf Anwendungen wie Office 365 oder Skype for Business spielend leichtfallen.

Die Vorschauversion der Microsoft-Plattform, die den nicht ganz so kreativen Namen „Connected Vehicle Platform“ trägt, soll noch 2017 vorgestellt werden. Die Implementierung in erste Fahrzeuge wird also nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Konferenzgespräche für unterwegs

Auch Volvo hat bereits den Mehrwert verknüpfter Autos für seine Kunden erkannt: Der Automobilhersteller integriert als erster, noch vor der Konkurrenz von Nissan und Renault, Skype for Business als App in die 90er-Serie seiner Fahrzeuge.

So soll es noch in diesem Jahr bequem möglich sein, von unterwegs aus an Konferenzen mit Kollegen und Kunden teilzunehmen. Durch die einfache Bedienbarkeit bleibt der Fokus dabei stets auf der Straße – so wie es sein soll.

Auf einem großen, zentral verbauten Display werden die Nutzer schon bald mit nur einem Klick eingehende Calls entgegennehmen und alle anderen Teilnehmer sehen können. Nur die Teilnahme an Videokonferenzen oder die Ansicht von Präsentationen ist noch nicht möglich.


Auch interessant: IBM und BMW: Fahrer sprechen mit Autos.


 

Quelle Titelbild: Volvo

 

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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