9. Januar 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

IT-Security: Mit diesen Vorsätzen starten Sie sicher ins neue Jahr

Pünktlich zum Jahreswechsel fassen viele Menschen zahlreiche gute Vorsätze. Das gilt nicht nur fürs Privatleben, denn auch in Unternehmen mangelt es nicht an Versprechen fürs neue Jahr. CANCOM.info zeigt, an welchen Vorsätzen Unternehmen besonders bei der IT-Security festhalten sollten.

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In punkto IT-Security sollten Unternehmen die guten Vorsätze nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Denn wer zu leichtfertig mit der Absicherung von Computern oder mobilen Geräten umgeht, der öffnet Cyberkriminellen schnell Tür und Tor.

CANCOM.info hat aus diesem Grund drei zentrale IT-Security Vorsätze für 2017 zusammengefasst, an denen auch Ihr Unternehmen festhalten sollte.

1. Wichtige Daten kontinuierlich absichern

Dieser Punkt klingt selbstverständlich, wird aber dennoch in vielen Unternehmen nicht konsequent befolgt. Gerade der aktuelle Ransomware-Trend hat im vergangenen Jahr gezeigt, wie schnell auch Unternehmensdaten dauerhaft verloren gehen können.

Wer stets auf die Absicherung sensibler Daten achtet, kann auch bei einem Befall mit Schadcode oder technischen Pannen die Handlungsfähigkeit seines Unternehmens aufrechterhalten.

Damit es allerdings gar nicht erst zum Worst Case durch Cyberkriminalität kommt, sollten Unternehmen zudem stets auf sichere und regelmäßig abgeänderte Passwörter achten. Wer hier sorgfältig arbeitet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Unternehmenssicherheit.

Tipp: Passwörter sollten möglichst lang sein und zudem Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Zusätzlich sollten Sie für jeden einzelnen Account ein vollkommen anderes Passwort verwenden – kleinere Variationen reichen hier nicht mehr aus.

2. Apps von sicheren Quellen beziehen

Beim Thema Datensicherheit sollten Unternehmen keine Kompromisse eingehen. (Bild: Evernine)

Wer neue Apps für sein Unternehmen sucht, sollte sich nicht immer von niedrigen Preisen oder gar Gratis-Lösungen locken lassen. Prinzipiell sollten Sie nur Anwendungen vertrauen, die aus sicheren Quellen, etwa den App Stores von Herstellern und Providern, stammen.

Programme unseriöser Anbieter können eine enorme Sicherheitslücke darstellen und im schlimmsten Fall den Diebstahl sensibler Daten verschulden.

Tipp: Applikationen von vertrauenswürdigen Anbietern finden Sie beispielsweise im CANCOM Marketplace.

Genauso wichtig ist es außerdem, sich stets darüber bewusst zu sein, welche Berechtigungen eine Anwendung einfordert und welche davon sie auch wirklich benötigt. Apps, die zu umfangreiche Zugriffsrechte auf sensible Daten fordern, sollten zunächst kritisch bewertet und genau überprüft werden.

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3. Programme stets aktuell halten

Was viele Unternehmen oftmals vergessen: Genauso wichtig wie das Beziehen vertrauenswürdiger Apps ist es, diese auch ständig aktuell zu halten. Das gilt nicht nur für Anwendungen und Programme, sondern auch für das verwendete Betriebssystem – egal ob Computer oder mobile Device.

Wer nicht stets die aktuellsten Versionen verwendet, sorgt automatisch für Sicherheitslücken im Unternehmen. Sollten Sie außerdem Apps verwenden, für die vom Hersteller keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden, empfiehlt es sich dringend, Ausschau nach einer aktuelleren Alternative zu halten.

Tipp: In kleinen und mittelständischen Unternehmen kann es oftmals genügen, Mitarbeiter dahingehend zu schulen, die verwendeten Programme selbstständig auf den eigenen Arbeitsgeräten aktuell zu halten. In Großkonzernen dagegen ist es unausweichlich, Updates von zentraler Stelle aus zu managen – nur so kann kontinuierliche Datensicherheit gewährleistet werden.

 

Quelle Titelbild:© Erikona/iStock

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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