21. Januar 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Vier zentrale Regeln für die Digitalisierung in Unternehmen

Durch die Digitalisierung müssen viele Unternehmen ihre Richtlinien überarbeiten. Wir zeigen Business-Entscheidern vier Regeln, die sie bei den Themen Datenschutz, Innovation und Sammlung sensibler Daten beachten und im Unternehmen kommunizieren sollten.

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Wissen Sie eigentlich, wie unterschiedliche Positionen in Ihrem Unternehmen mit Daten umgehen? Was beachten beispielsweise Ihre HR-Mitarbeiter beim Thema Datenschutz? Oder wie sammelt Ihre IT Daten für Big Data?

Diese Fragen rücken immer mehr in den Mittelpunkt vieler Unternehmen, denn mit der voranschreitenden Digitalen Transformation müssen manchmal auch Grundsätze der Unternehmensführung überdacht werden. Diese vier Richtlinien sollten Sie in Zukunft beachten.

1. Die Rechtsabteilung muss ran

Big Data Analytics, die Verarbeitung großer Datenmengen, gehört zu den zentralen Bereichen, denen sich Ihre Rechtsabteilung annehmen sollte. Gerade wenn über Analytics-Lösungen Daten in einer externen Cloud analysiert werden, stellen sich Fragen rund um Datennutzung, -hoheit und -sicherheit sowie eine Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen externen Dienstleistern und Ihrem Unternehmen.

Ihre Juristen sollten demnach für alle Beteiligten einen Rahmen zur legalen Verwendung von Daten definieren. Hierzu zählt etwa auch die Löschung personenbezogener Daten. Laut Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) besteht etwa ein Recht auf Löschung.

Eine Rechtsabteilung sollte an dieser Stelle jederzeit nachvollziehen können, wie der Datenfluss im Unternehmen dokumentiert ist und wie die Datenlöschung jederzeit technisch sichergestellt werden kann.

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2. Lassen Sie Datenmengen organisieren

Immer größere Datenmengen – etwa von Maschinen, Kundendatenbanken und Services – werden in sogenannten Data Lakes gesammelt. Diese wortwörtlichen Datenbecken dienen in erster Line dazu, dass interne und externe Daten an einer zentralen Stelle aufbewahrt werden.

Gerade Unternehmen, die noch inmitten des Digitalen Wandels stecken, sollten ihre Data Lakes von Anfang an strategisch planen und langfristig funktional halten.

Denn: Ihre IT-Mitarbeiter oder Ihre automatisierte Big Data Lösung muss später auch die jeweils nötigen Daten für unterschiedliche Analysen und Prozesse auf einen Blick finden können.

Bei einem prall gefüllten Date Lake ist das einfacher gesagt als getan.


Lesen Sie hier drei wichtige Schritte:

1) Jeder Datenlieferant sollte seine Daten eigenständig registrieren.

2) Ein Datenkatalog sollte so aufgebaut sein, dass er einen leichten Zugriff für die unterschiedlichen Beteiligten ermöglicht (lassen Sie etwa eine schlüssige und einmalige Verschlagwortung anlegen).

3) Ihr Data Lake sollte kategorisiert werden (etwa nach Geschäftsfeldern, Produkten, Services, Region, etc.).


3. Stellen Sie eine Digital Unit zusammen

Es bringt kaum etwas, wenn plötzlich alle Mitarbeiter mit digitalen Lösungen hantieren. Unterschiedliche Anwendungen, verschiedenste Einsatzszenarien und uneinheitliche Schnittstellen und Kommunikationswege sind nur ein paar Stichpunkte.

Erfolgreiche Ideen und Lösungen für die Digitale Transformation sollten vielmehr in einem geschützten Raum entstehen. Hier bietet sich etwa ein Team aus Mitarbeitern, eine Digital Unit, die fernab von Unternehmen, Hierarchien und interner Kultur neue Lösungen für den Arbeitsalltag ausprobieren kann.

Erst wenn hier ein Konzept reift und eine nachhaltige Strategie aufgestellt ist, können die traditionellen Wege von Freigabe über Entwicklung bis hin zur Implementierung in den Abteilungen gegangen werden.

Auch interessant: Die drei Säulen für Ihre Sicherheitsstrategie

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4. Planen Sie jeden Schritt der Digitalisierung langfristig

Einfach in eine Big Data Lösung zu investieren oder neue Richtlinien für die Corporate Governance aufzustellen reicht in vielen Unternehmen nicht aus, um eine langfristige Strategie innerhalb der Digitalen Transformation zu befolgen.

Vielmehr sollten alle Schritte – von der Analyse des Status Quo, über die einzelnen Lösungen für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche, bishin zur nachhaltigen Optimierung – strategisch geplant werden. Möchten Sie Ihr Unternehmen einfach nur zukunftssicher gestalten? Oder wollen Sie bestimmte Tools für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle nutzen?

Ziehen Sie an dieser Stelle unbedingt Berater zur Seite, die auf dem Gebiet der Digitalen Transformation ausgewiesene Profis sind. Entweder akquirieren Sie also genau solche Experten oder Sie beziehen den Service von einem externen Partner.

Dieser analysiert Ihre vollständige IT-Infrastruktur, stellt konkrete Strategien für eine sichere und reibungslose Umstellung bereit und kümmert sich Schritt für Schritt um die finale Umsetzung – auch etwa bei der Ausgestaltung der rechtlichen Absicherung oder stringenter Sicherheitsregeln. Hier erfahren Sie mehr.

 

Quelle Titelbild:© South_agency/iStock

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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