20. Juni 2017 | pArtikel drucken | k1 Kommentar

Zehn Tipps für überzeugende Vorträge – So heben Sie Ihre Präsentationen auf ein neues Level

Meetings, Vorträge, Firmen-Events – Präsentationen sind ein fester Bestandteil des Berufsalltags. Laut einer Studie des Wall Street Journal werden jedoch 84 Prozent als langweilig bis einschläfernd wahrgenommen. Mit unseren zehn Tipps für Präsentationen werden Sie Ihr Publikum garantiert mitreißen.

Zeitgemäße Grundregeln für einen unvergesslichen Auftritt

Zu viele Informationen überfordern, zu wenige Emotionen langweilen. Für eine ansprechende Darbietung müssen deshalb gleich mehrere Räder ineinandergreifen – von der ausdrucksvollen Körpersprache über den schlüssigen Aufbau bis hin zum ansprechenden Folien-Design. Wenn Sie folgende Tipps beachten, gelingt Ihnen ein packender Vortrag, der Ihren Kollegen noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.

Das erwartet Sie in diesem Artikel:
Seite 1: Wie Sie die richtige Körpersprache zeigen, das Publikum ansprechen, Hilfsmittel gezielt einsetzen
Seite 2: Wie Sie Bilder an den passenden Stellen platzieren, Ihre Präsentation zeitlich managen

1. Vollen Körpereinsatz zeigen

Die richtige Körpersprache ist wichtig.

Treten Sie selbstbewusst auf, dann fallen auch kleinere Fehler nicht so stark ins Gewicht. (Bild: Logitech)

Nach der 55-38-7-Regel des Psychologen Albert Mehrabian ist die Körpersprache für die Wirkung eines Vortrags am wichtigsten (55 Prozent), gefolgt von der Stimmlage mit 38 Prozent. Lediglich ein Bruchteil entfällt auf den Inhalt – entscheidend ist also in erster Linie ein überzeugender Vortragsstil. Für einen offenen und selbstbewussten Auftritt sollten Sie deshalb stehen. Lösen Sie sich außerdem gelegentlich vom Rednerpult, um den verfügbaren Raum durch die eigene Präsenz voll und ganz einzunehmen. Fortschrittliche Presenter kommen Ihnen dabei entgegen und ermöglichen eine kabellose Computer-Fernsteuerung.

2. Der eigenen Stimme Gewicht verleihen

Natürlich sollten Sie für eine bessere Verständlichkeit möglichst laut und deutlich sprechen. Halten Sie ein moderates Sprechtempo, um Ihrer Stimme Autorität zu verschaffen. Mit kleinen stimmlichen Nuancen können Sie Ihren Inhalten aber auch gezielt Nachdruck verleihen. Sprechen Sie besonders wichtige Informationen langsamer aus oder pausieren Sie kurz, um Schlüsselpassagen auf das Publikum wirken zu lassen. Senken Sie am Satzende Ihre Tonhöhe, um Sinnabschnitte auch akustisch voneinander abzugrenzen. Für eine optimale Stimme und gegen einen trockenen Mund sollten Sie vor dem Auftritt stilles, lauwarmes Wasser trinken und auf Kaffee und salzige Nahrung verzichten.

3. Einfacher Aufbau, klare Strukturen

Ziel Ihrer Präsentation sollte sein, einen zentralen Punkt zu verdeutlichen oder eine Antwort auf eine konkrete Fragestellung zu bieten. Gliedern Sie Ihren Vortrag deshalb möglichst einfach in die drei Teile Anfang, Mittelteil und Schluss. Stellen Sie das Thema oder Problem zunächst kurz vor und präsentieren Sie anschließend Ihre Lösungsvorschläge mit maximal vier Argumenten – mehr können Ihre Zuhörer in der Kürze nicht verarbeiten. Schließen Sie mit einem schlüssigen Fazit, emotionalen Appell oder spannenden Ausblick ab.

4. Das Publikum gezielt adressieren

Binden Sie bei passender Gelegenheit das Publikum in Ihre Präsentation mit ein. (Bild: skynesher/ iStock)

Stellen Sie gleich zu Beginn einen emotionalen Bezug zwischen Publikum und Thema her, damit Ihre Zuhörer Ihnen aufmerksam folgen. Stimmen Sie Ihren Inhalt dabei immer individuell auf Ihr Gegenüber ab. Betten Sie Ihre Präsentation beispielsweise in eine (persönliche) Geschichte aus dem Alltag ein, starten Sie mit einer kleinen, zum Thema passenden, interaktiven Umfrage oder nutzen Sie eine beeindruckende Statistik als spannenden Aufhänger.

5. Technische Hilfsmittel wohl dosieren

Der Linguist Henning Lobin warnt beim Einsatz von Vortragsfolien vor einer Bedeutungsverdopplung. Im Vordergrund stehen Sie als Sprecher. Reduzieren Sie den Textanteil in Ihren Folien deshalb auf ein Minimum, um nicht vom Gesprochenen abzulenken. Folien sollen nur das in Bildern, Grafiken und Filmen zeigen, was sprachlich nicht besser dargestellt werden kann. Für elegante Wechsel zwischen interaktiven Elementen bietet sich etwa der Spotlight Presenter mit mausähnlicher Cursor-Funktion an, um Links zu öffnen oder eingebettete Videos leichter anzusteuern.

Das lesen Sie auf Seite 2: Passende Bildsprache und das richtige Zeitmanagement

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