13. Juli 2017 | pArtikel drucken | k1 Kommentar

Systemausfälle: So vermeiden Sie den Worst Case für Ihre IT

Systemausfälle in Unternehmen ziehen eine jährlich steigende Kostenlawine nach sich. Hinzu kommen der Imageschaden und der Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitern. Der neue Veeam Availability Report 2017 zeigt, wie Verfügbarkeitslücken rechtzeitig erkannt und beseitigt werden können. CANCOM.info fasst die wichtigsten Inhalte des Reports für IT-Entscheider zusammen und stellt diesen kostenlos zur Verfügung. Jetzt herunterladen.

Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung: Die meisten Unternehmen erkennen, dass sie Verfügbarkeitslücken haben und sogar einem Systemausfall nicht gewappnet sind. Gründe dafür sind oft, dass die IT-Budgets mit der Modernisierung, den Initiativen in Richtung Digitale Transformation, der versuchsweisen Einführung der Hybrid Cloud oder der Diversifizierung der Plattformen nicht Schritt halten.

Aber: Viele Unternehmen können die Kosten und andere Auswirkungen gar nicht ermessen, die durch Ausfallzeiten verursacht werden. Darauf weist der neue Veeam Availability Report 2017 hin.

Kostenexplosion und andere Folgen

Der aktuelle Report von Veeam zeigt: Nicht nur finanziell schaden Systemausfälle Unternehmen.

Nicht nur finanziell schaden Systemausfälle Unternehmen, wie der aktuelle Report von Veeam zeigt. (Bild: Evernine)

Dem Report zufolge haben die finanziellen Verluste, die größere Unternehmen durch Ausfallzeiten jährlich erleiden, erneut zugenommen: von im Schnitt 16 Millionen im Vorjahr auf nunmehr 21,8 Millionen US-Dollar.

Abgesehen von den finanziellen Auswirkungen beschädigen Ausfallzeiten oft das Image des Unternehmens und führen zu einem  Vertrauensverlust bei Kunden und Mitarbeitern. Wie hier das Risiko minimiert werden kann, verdeutlicht der Veeam Availability Report 2017 mit konkreten Beispielen.

Hintergrund: Für den Report wurden weltweit 1.060 IT-Entscheider von Unternehmen und Organisationen mit jeweils über 1.000 Mitarbeitern befragt.


Das Thema ist für Sie relevant? Dann laden Sie den Veeam Availability Report 2017 kostenlos herunter:

  1. Lesen Sie mehr zu den IT-Herausforderungen rund um Verfügbarkeit und Wiederherstellung.
  2. Erfahren Sie, wie Sie Always-On Enterprise in Ihrem Betrieb realisieren können.
  3. Erfahren Sie, warum die Kosten für Ausfallzeiten Jahr für Jahr explosiv ansteigen.

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Weitere zentrale Fakten des Availability Reports 2017

Über 80 Prozent der befragten IT-Entscheider – Tendenz steigend – erkennen, dass sie den Anforderungen der Geschäftseinheiten bezüglich der SLAs (Service Level Agreements) in punkto Verfügbarkeit nicht genügen können.

Die Befragten sind auch wenig zuversichtlich, ob sie in der Lage sind, Backup und Recovery über virtuelle Maschinen herzustellen.

Was kostet eigentlich ein Systemausfall? Veeam errechnet einen weltweiten Schaden von jährlich 21,8 Millionen US-Dollar.

Was kostet eigentlich ein Systemausfall? Veeam errechnet einen weltweiten Schaden von jährlich 21,8 Millionen US-Dollar – Tendenz steigend. (Bild: Evernine)

Im Durchschnitt ist die Dauer der Ausfallzeit im Vergleich zum Vorjahr auf 23 Minuten gestiegen. Das klingt zunächst nicht viel. Berücksichtigt man allerdings die Auswirkungen, die beispielsweise für Tausende von Passagieren einer Fluggesellschaft oder  Patienten im Krankenhaus entstehen können, sind 23 Minuten zusätzliche Ausfallszeit enorm, betonen die Autoren des Veeam Availability Report 2017.

Selbst im Falle eines überschaubaren finanziellen Verlustes kann ein Systemausfall ohne ausreichendes Backup große Folgen haben. So könnten dadurch zum Beispiel mühsam aufgebaute Geschäftsbeziehungen zunichtegemacht werden.

Dabei liegt die durchschnittlich tolerierbare Downtime für geschäftskritische Anwendungen nur bei 7,5 Minuten im Jahr, für weniger geschäftskritische Anwendungen bei 90 Minuten, so der Report.

Hier gelangen Sie zum kostenlosen Download des Veeam Availability Report 2017.

Unternehmen sollten sich Defizite eingestehen

Wie IT-Entscheider ihr Unternehmen vor Datenverlust und Ausfallszeiten schützen können, behandelt der Veeam Availability Report ebenfalls. Der erste wichtige Schritt ist demnach, die eigene Verfügbarkeitslücke zu erkennen.

Basierend auf dieser Erkenntnis sollte im Weiteren eine Impact-Analyse über die möglichen Auswirkungen erfolgen.

Nicht zuletzt sollten die Unternehmen realisieren, dass Downtime und Datenverlust sie nicht nur theoretisch treffen könnten und RPO/RTO (Ziele für Wiederherstellungspunkt und -zeit) mehr als nur Metriken für IT-Wertungslisten sind. Denn ohne agile und verlässliche Recovery- und Availability-Mechanismen würden die Grundmauern der Virtualisierung beschädigt werden, so der Veeam Availability Report 2017.

Backup und Disaster Recovery aus der Cloud werden immer wichtiger

Um sich gegen überraschende Systemausfälle zu rüsten, setzen viele Unternehmen und Organisationen aktuell noch auf agentenbasierte Backup- und Restore-Lösungen. Für virtuelle Umgebungen sind diese aber vielfach ungeeignet. Denn die Datensicherung über Nacht, die meist nur alle 24 Stunden erfolgt, ist langwierig und bindet viele Ressourcen. Außerdem ist die Gefahr groß, dass bei einem Systemausfall die Daten eines ganzen Tages verloren gehen.

Insbesondere für kleine oder mittlere Unternehmen empfiehlt es sich daher, Backups und Replikate von virtuellen Maschinen in die Cloud auszulagern. Veeam Cloud Connect bietet über Service Provider wie CANCOM/PIRONET automatisierte, schnelle und sichere Backups unter Erfüllung aller rechtlichen sowie Compliance-Vorgaben.


Tipp: Mit den richtigen Tools – wie beispielsweise der Veeam Availability Suite v9.5 mit Unterstützung Cloud-basierter Services – lässt sich die Lücke wirksam schließen.

  1. automatisierte Backups (monatlich, wöchentlich, täglich, stündlich)
  2. schnellere Wiederherstellung von Dateien, virtuellen Maschinen und Applikationen
  3. verbesserte Skalierbarkeit

Mit dem von Veeam angebotenen Disaster Recovery as a Service (DRaaS) lassen sich VMs bei Bedarf sofort starten und online stellen, weil der Cloud-Dienst auch die Netzwerkinfrastruktur nachbildet. Firmen ersparen sich dadurch den kostspieligen Aufbau und die Administration von Failover-Rechenzentren.

Fazit: Das meint die Redaktion

Der neue Availability Report zeigt, dass ein Großteil der Unternehmen und Organisationen kein großes Vertrauen in den Schutz und die Wiederherstellungsmöglichkeit ihrer Daten haben. Noch weniger Zuversicht herrscht bezüglich Backup und Recovery über virtuelle Maschinen. Dabei ist die Virtualisierung, wie der Veeam Availability Report 2017 betont, ganz entscheidend für die erfolgreiche Digitalisierung, der sich mittelfristig kein Unternehmen entziehen kann.

Backup und Recovery über die Cloud mag den einen oder anderen IT-Entscheider zunächst einmal befremden, bietet aber den Vorteil einer voll umfänglichen 3-2-1-Sicherung mit drei Kopien – zwei davon auf unterschiedlichen Medien und eine extern gelagert.


Mehr zum Thema Datensicherung und Wiederherstellung erfahren Sie im aktuellen Veeam Availability Report 2017


Quelle Titelbild: © andresr / iStock

Hier schreibt Lenz Noelkel für Sie

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