10. Juli 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren
Wider den Applikations-Wildwuchs

Wie IT-Entscheider lästige Software-Updates minimieren

Unternehmen sehen sich zunehmend mit einem Software-Wirrwarr allererster Güte konfrontiert, da jeder Anwender seine eigenen Programme auf seinem Rechner installiert, mit denen er seine Arbeit erledigen will. Der daraus resultierende Wildwuchs an unterschiedlichsten Anwendungsprogrammen samt zahlreicher Software-Versionen stellt immer mehr IT-Entscheider vor scheinbar unlösbare Probleme. Diese lassen sich mithilfe geeigneter Tools und einer einheitlichen Applikationsumgebung lösen. Lesen Sie im Folgenden, wie das geht.

Dieses Szenario kennen IT-Entscheider und -Verantwortliche zu Genüge: Hier noch eine Anwendung für das Bearbeiten digitaler Bilder installieren, dort noch die beliebte Open-Source-Anwendung für das Erstellen schicker Präsentationen auf den Rechner packen. Und das meist ganz ohne Rücksicht auf Software-Wildwuchs und Sicherheit.

Anwender geben sich mit Standard-Software nicht mehr zufrieden

So oder so ähnlich geht es wohl in vielen Unternehmen der Republik zu, denn schon lange geben sich Anwender mit den Software-Programmen nicht mehr zufrieden, die ihnen die Unternehmensleitung vorgibt. So wollen sich viele Anwender in Zeiten privater Endgeräte, die zunehmend auch zu Produktivzwecken eingesetzt werden, nicht mehr mit den erstbesten Applikationen zufriedengeben, nur weil es die IT-Abteilung so beschlossen hat.

Der Softwaredschungel schafft Einfallschleusen für Malware

Mitarbeiter haben heute den Anspruch, auch personalisierte Software zu nutzen. Mit dem Digital Workspace können Sie Ihren Mitarbeitern diese Software zur Verfügung stellen - ohne dabei die Sicherheit zu gefährden.

Anwender können durch individuelle Softwaredownloads zum Sicherheitsrisko werden (Bild: golubovy/Adobe Stock).

Diese zunehmende Individualisierung durch Anwender und ihre Bedürfnisse hat für IT-Entscheider und -Verantwortliche weitreichende Konsequenzen, die in herkömmlichen Client-Server-Umgebungen immer schlechter zu steuern sind. Denn jede neue Software – speziell aus dem Internet – birgt das Risiko, Schadsoftware in das Firmennetzwerk zu „importieren“, und sei es nur Adware, die Daten und Benutzer ausspioniert oder ihnen unerwünschte Werbung zukommen lässt.

Software-Wildwuchs bedeutet einen zunehmenden Update-Aufwand

Mit dem Digital Workspace können Sie einen unübersichtlichen "Dschungel" von Anwendungsprogrammen vermeiden.

Der „Dschungel“ an Software-Updates stellt IT-Entscheider vor große Herausforderungen. (Bild: WONG SZE FEI/ Adobe Stock)

Darüber hinaus stellt jede neue Software einen zusätzlichen Wartungsaufwand dar. Denn Anwendungen erfordern regelmäßige Software-Updates, was sich angesichts einer zunehmend unübersichtlichen Programmvielfalt als echte Sysiphusarbeit entpuppt. Hier ein Patch, dort eine neue Version, und schon ist die IT-Abteilung vorwiegend mit der Aktualisierung von Anwendungsprogrammen beschäftigt, anstatt sich um andere wichtige Aufgaben zu kümmern.

Digital Workspaces für einheitliche und personalisierte Software-Angebote zugleich

Gegen diese Arbeitsbeschaffung in Form von unendlich vielen Updates gibt es ein probates Mittel, das sich „Digital Workspace“ nennt, zu Deutsch etwa „Digitale Arbeitsplatzumgebung“. Damit sind Software-Angebote seitens des Unternehmens an ihre Mitarbeiter gemeint, die sowohl einheitlich als auch personalisiert zur Verfügung gestellt werden – also Software as a Service.

Mitarbeiter bekommen so die Möglichkeit, Standard-Applikationen einerseits und individuelle Applikationen andererseits zu nutzen. Durch die Vereinfachung des IT-Managements und den exorbitanten Zugewinn an Flexibilität wird der Digital Workspace, der auf Cloud Computing basiert, auch als Grundlage für die Digitalisierung von Unternehmen gehandelt.

Ein Höchstmaß an Sicherheit am Digital Workspace

Die Einführung eines Digital Workspace ermöglicht den Mitarbeitern, unabhängig von Zeit, Ort und Device zu arbeiten.

Mit dem Digital Workspace können Anwender sicher arbeiten – unabhängig von Zeit, Ort und Device (Bild: Lucky Business/ Shutterstock).

Das Besondere an diesen Digital Workspaces ist also die enorme Flexibilität und der zeitgemäße Ansatz, Anwendern genau die Software zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen und wünschen. Gleichzeitig können Mitarbeiter unkompliziert von jedem Ort und zu jeder Zeit auf ihre Daten und Applikationen zugreifen. Damit bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern ein hohes Maß an Mobility: Ob im Home Office oder im Büro gearbeitet wird, macht keinen Unterschied mehr.

Hinzu kommt ein Höchstmaß an Sicherheit, da sich die Anwendungen der Digital Workspaces in einem Rechenzentrum befinden, das von außen kaum kompromittierbar ist. Selbstverständlich erfolgen Software-Updates in solch einer IT-Umgebung automatisiert, was Mitarbeitern und IT Abteilung viel Zeit spart.


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Quelle Titelbild: CANCOM

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