31. August 2017 | pArtikel drucken | kKommentieren

Industrie 4.0 – Erleichtern Cobots den Arbeitsalltag?

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Roboter in der Fabrikhalle? Ein alter Hut, möchte man meinen. Jedoch gibt es im Zeitalter der Industrie 4.0. eine neue Form von mechanischen Helfern: die Cobots.  

Woran denken Sie beim Stichwort Industrieroboter? Vielleicht an große Anlagen in der Montagehalle, abgegrenzt von den menschlichen Kollegen durch Sicherheitszäune, bedient und programmiert an den dafür vorgesehenen Steuermodulen?

Dieses Bild assoziieren wohl viele mit dem Robotereinsatz in der Industrie – noch. Denn längst haben sich in Zeiten der Industrie 4.0 die Anforderungen an Produktionsmaschinen geändert.

Die Massenproduktion von immer gleichen Teilen weicht Stück für Stück der Individualisierung für verschiedene Kundengruppen – oder gar einzelne Kunden. So ist die „Losgröße 1“, also das maschinell gefertigte Einzelstück, längst keine Seltenheit mehr in deutschen Fertigungs- und Montagehallen.

Cobot: Der Helfer im Fertigungsalltag

Fakt ist: Industrieroboter müssen heute schnell zwischen verschiedenen Prozessvarianten wechseln können. Lange Umrüstzeiten oder umständliche Programmierarbeiten sind inzwischen ein No-Go, wie auch Heise berichtet.

Die neue Lösung in der Industrie nennt sich Cobot, zusammengesetzt aus „collaborative“ und „robot“. Damit sind Roboter gemeint, die eng mit den Fertigungs- und Montagemitarbeitern zusammenarbeiten und in der Lage sind, sich den stetig ändernden Rahmenbedingungen anzupassen.

Die Cobots lassen sich schnell auf neue bzw. vom Standard abweichende Prozesse umstellen. Bei vielen Modellen erfolgt der „Lernprozess“ der Roboter einfach über eine simple grafische Bedienoberfläche, oder sogar über das Vormachen der nötigen Bewegungen – der Cobot ahmt diese Bewegungen anschließend nach, schreibt etwa Die Welt.

Außerdem können die schlauen Maschinen mit dem menschlichen Mitarbeiter interagieren und ihn entlasten, indem der Cobot beispielsweise gefährliche, ermüdende oder unergonomische Arbeiten (Stichwort: Über-Kopf-Arbeit) übernimmt. So bleibt die Hauptarbeit beim Menschen, wird aber durch den Roboter-Kollegen enorm erleichtert.

„Safety first“ als oberstes Credo

So viele Vorteile der Einsatz von Cobots auch bieten mag – eines steht an oberster Stelle: die Sicherheit der Mitarbeiter. Denn wie bereits beschrieben, stehen die kollaborativen Roboter nicht mehr hinter Sicherheitszäunen, sondern arbeiten nur wenige Zentimeter von den menschlichen Kollegen entfernt.

Daher achten die Hersteller besonders darauf, dass ihre Cobots zum Beispiel bei einem ungewollten Zusammenstoß mit dem Fertigungsmitarbeiter innerhalb von Millisekunden reagieren. Der vom Technologieunternehmen ABB entwickelte YuMi ist zum Beispiel mit Kunststoffpolstern versehen und unterbricht jegliche Prozesse sofort, sobald er auf ein Hindernis stößt.

So wird gewährleistet, dass die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine stets reibungslos funktioniert und die Produktivität im Unternehmen steigt.

Quelle Titelbild: iStock / Thomas-Soellner

Hier schreibt Carla Bösl für Sie

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