14. August 2017 | pArtikel drucken | k2 Kommentare

So reich wären Sie heute, wenn Sie 2009 in Bitcoin investiert hätten

Artikel teilen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Im Juni 2017 war der Bitcoin vorübergehend 10.000 Mal so viel wert wie Ende 2010. Im August hat der Bitcoin-Kurs nun einen neuen Höchststand erreicht.

2009 hatte der Bitcoin noch keinen Wert, der in anderen Währungen beziffert werden konnte. Diesen bekam die Kryptowährung erst ein Jahr später in Bitcointalk-Foren zugewiesen. Im Herbst 2010 waren es noch rund 0,08 Dollar. Sieben Jahre später hat der Bitcoin mit einem Wert von rund 4.300 US-Dollar (Stand: 14. August 2017) einen neuen Höchstand erreicht.

Wer sich also im Herbst 2010 für 40 Dollar 500 Bitcoins gekauft hätte, könnte sich aktuell über ein Vermögen von 1,8 Millionen Dollar freuen.

Blase oder nicht – riesige Kursschwankungen

Inzwischen mehren sich allerdings Stimmen, die von einer riesigen Blase sprechen. Wie der Business Insider die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs Anfang Juli 2017 zitierte, könnte der Bitcoin tief fallen, laut fortune.com kam es Mitte Juli zu starken Kursschwankungen und einem kurzfristigen Einbruch auf 1.863 Dollar. Diese (anhaltenden) Kursschwankungen könnten dazu führen, dass Ladengeschäfte, die schon Bitcoins annehmen, in Schwierigkeiten geraten.

Für die Online-Bestellplattform Lieferando.de scheint das kein Problem zu sein. Laut t3n ist es über den Dienst möglich, schon bei 11.000 Restaurants in Bitcoin zu bezahlen. Selbst Verbände wie der Naturschutzbund BUND nehmen mittlerweile Spendengelder in Bitcoins an. Die Kryptowährung etabliert sich demnach verstärkt auch hierzulande.

Die Zukunft des Bitcoin

Diese Kursschwankungen liegen unter anderem daran, dass der Bitcoin zunehmend zum Spekulations- und Investmentobjekt wird. Das berichtet beispielsweise die Zeit. Demnach sollte man nur so viel in Bitcoins investieren, wie man im Falle eines Totalverlusts auch verkraften kann. Eine Änderung dieser Entwicklung ist nicht in Sicht: Die Verbreitung und Beliebtheit der Krypotwährung nimmt stetig zu.

Die Digitalwährung entfernt sich deshalb immer weiter von der ursprünglichen Intention. So war der Bitcoin anfangs eher als interessantes Gedankenexperiment gedacht: Als sogenanntes „Peer-to-Peer-Zahlungssystem“ sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, direkte Transaktionen von Computer zu Computer ohne eine zwischengeschaltete Institution wie eine Bank zu realisieren.

Zu dieser Zeit konnte wahrscheinlich noch keiner ahnen, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb von sieben Jahren von 0.08 Dollar auf 4.300 Dollar steigen wird.

Quelle Titelbild: © pixelfit / iStock

Hier schreibt Klaus Hauptfleisch für Sie

Mehr Artikel vom Autor

Artikel teilen
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Lesen Sie weiter auf CANCOM.info

2 Kommentare

  • Man sollte neben Bitcoin andere Währungen nicht aus dem Auge verlieren.
    Bitcoin ist jetzt und sicher auch noch einige Zeit eine etablierte Größe auf dem Markt, aber aufgrund diverser technischer Probleme (zB ds Problem der Transaktionsberechnung) könnte sich das auf Dauer ändern und andere Währungen könnten das Zepter übernehmen.

    Eine sehr interessante Währung mit bekannten Gründern aus England ist derzeit Electroneum, welches sich noch bis Ende Oktober in der Ausgabephase (ICO) befindet.
    Anmelden kostet Nichts und hier kann man viele interessante Infos finden:
    https://my.electroneum.com/join/74E5E2

    Zudem lege ich zu Electroneum auch diesen Thread der Gründer mit sehr viel Informationsmaterial ans Herz:
    https://bitcointalk.org/index.php?topic=2065043.0

    Viele Grüße
    Sebastian

  • Hallo 🙂

    Sehr gut recherchierter Artikel und wirklich super interessant. Ich habe eine dreimonatige Erfahrung mit USI-Tech gemacht und bin in Sachen Bitcoins investieren richtig zufrieden. Hier https://www.btc-investment.org/ kann jeder etwas mehr erfahren.
    MfG Ingo

Schreiben Sie einen Kommentar

Mit einem Netzwerk anmelden, oder das Formular ausfüllen. Die E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Notwendige angaben sind mit * gekennzeichnet.